Mit Arbeitsbühne gerettet

Katze Shayenne sitzt auf Dach fest

Katze Shayenne auf dem Dach eines Hauses.
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Ist wieder auf sicherem Boden: Katze Shayenne.

Nach einem kleinen Ausflug auf das Dach eines Wohnhauses am Rotbuchenweg in Großenkneten wollte oder konnte Katze Shayenne einfach nicht mehr herunterkommen. Wie die Tierschutzgruppe Oldenburg Land mitteilt, ereilte sie deshalb ein verzweifelter Anruf ihrer Besitzerin. Die Katze musste gerettet werden.

Großenkneten – Nach Ankunft der Tierschützer erkannten die Retter, dass die Katze bereits bewegungslos auf dem Dach lag und stark hechelte. Sehr schwach gab das Tier Geräusche von sich.

Die Feuerwehr konnte nach Auskunft von Ortsbrandmeister Ralf Teutenberg nicht ausrücken, weil sie nicht über die nötigen Rettungsmittel verfügt, um in neun Metern Höhe aktiv zu werden. „Wir hätten eine kostenpflichtige Drehleiter beauftragen müssen“, berichtete er. Zudem seien Tierrettungen auf Dächern versicherungsrechtlich problematisch - auch wenn jeder Feuerwehrkamerad gerne helfen wolle.

Laut Mitteilung der Tierschützer waren zu der Zeit alle Dachdecker auf Baustellen im Einsatz. Der entscheidende Tipp, der für die Rettung der Katze maßgeblich war, sei dann von einem Schornsteinfeger gekommen. Er riet den Tierschützern, beim Malerbetrieb Tschorr aus Großenkneten nachzufragen. Dieser war im Besitz einer Teleskop-Arbeitsbühne und willigte ein, das Tier zu retten.

Katze drohte abzustürzen

Kurz darauf begann Burkhard Tschorr mit seiner Arbeit. Ihm gelang es, bis zur Katze hochzukommen. Tschorr verließ die Arbeitsbühne, kletterte aufs Dach und versuchte das Tier anzulocken. Dies misslang jedoch, da die Katze sich nicht einfangen ließ. Sie wanderte im Gegenteil das Dach hinab und drohte abzustürzen. Tschorrs Tochter kletterte ebenfalls auf das Dach. Ihr gelang es, mit einem beherzten Griff das Tier zu sichern und vom Dach herunterzuholen.

„So viel Mut und Engagement an einem Tag war für uns alle wirklich bewegend“, heißt es in der Mitteilung der Tierschützer „Wir möchten uns noch mal in aller Deutlichkeit bei der Familie Tschorr aus Großenkneten bedanken.“ Die Aktiven weisen darauf hin, dass Kippfenster, aber eben auch Dachschrägenfenster, eine echte Gefahr für Katzen darstellen. „Bitte achten Sie auf Ihre Vierbeiner!“, fordern sie alle Tierfreunde auf.

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