1,145 Millionen Euro für die Umgestaltung der Anlage „Zum Sportzentrum“

Offizieller Baubeginn in Ahlhorn

Los geht's: Bürgermeister Thomas Schmidtke (Mitte) führt in Ahlhorn den symbolischen Baustart an. Fotos: Hühne
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Los geht"s: Bürgermeister Thomas Schmidtke (Mitte) führt in Ahlhorn den symbolischen Baustart an. Fotos: Hühne

Ahlhorn – Das Sportzentrum in Ahlhorn wird für rund 1,145 Millionen Euro umgebaut. Am Donnerstag erfolgte der feierliche Spatenstich im Beisein des Bürgermeisters der Gemeinde Großenkneten, Thorsten Schmidtke. Im Rahmen des Städtebauförderprojekts „Sozialer Zusammenhalt“ (ehemals „Soziale Stadt“) wird die Anlage „Zum Sportzentrum“ im Wesentlichen mit drei Projekten zu einem modernen, multifunktionalen und ganzjährigen Anlaufpunkt umgestaltet. Dies solle bei den Vereinen, Schul- sowie Freizeitsportlern für eine höhere Auslastung in den Wintermonaten sorgen. Als „Gemeinbedarfseinrichtung“ solle die Anlage zudem den Bewohnern des Quartiers frei zugänglich sein.

Das Herzstück des Vorhabens werde anstelle des alten Fußball-Rasenplatzes ein Kunstrasenplatz „der neuesten Generation“ sein, schildert Schmidtke: „Laien könnten den Unterschied zu echtem Rasen kaum mehr erkennen“, habe er sich sagen lassen. Zu der Material-Entscheidung hätten auch ökologische und ökonomische Erwägungen beigetragen. So sei der neue Rasen im Vergleich zu Echtrasen sehr pflegearm, was ihn kostengünstig und nachhaltig mache. Zudem sei er umweltfreundlich. Entsprechend der Regularien des Deutschen Fußballbundes werde er in den Maßen 68 mal 105 Metern angelegt. Am Ende der Baumaßnahmen werde er mit einem Ballfangzaun eingerahmt, heißt es ergänzend in einer Mitteilung.

Außerdem werde die bisherige Sprintstrecke in einer Länge von 100 Metern mit Tennenbelag in eine Kunststofflaufbahn umgewandelt und die Lauffläche auf vier Bahnen erweitert. Alles „State of the Art“ („Stand der Technik“), sagt der Bürgermeister. Als Drittes steht die Finnenlaufbahn auf dem Plan, die derzeit wegen massiven Vegetationswuchses nicht nutzbar ist. Rund um das Gelände werde diese wieder hergerichtet und auf eine Breite von 1,50 Metern ausgebaut. Dafür werde zunächst die alte Finnenbahn gelöst und „der Boden für die Frostschutz- und Deckschicht aufgekoffert“, wie es von dem Büro für Freiraum- und Sportstättenplanung „Kilian + Kollegen“ heißt. Zudem werde die Zaunanlage erneuert.

Die Projekte werden parallel realisiert und sollen laut Planung der Gemeinde – vorbehaltlich der Witterungsbedingungen – bis Mitte Oktober dieses Jahres abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten des Umbaus verteilen sich zu je einem Drittel auf den Bund (Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat), das Land (Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz) sowie die Gemeinde Großenkneten, sagt Schmidtke.

Das Sportzentrum stelle im Übrigen einen wichtigen Freizeitanlaufpunkt für Vereine und Bewohner dar und leiste einen großen Beitrag zur Verbesserung der sozialen und integrativen Infrastruktur im sozialen Umfeld, teilt die Gemeinde Großenkneten ergänzend mit. Daher solle der Bereich in Nähe zum Schulzentrum ein öffentlich zugänglicher Platz bleiben. Dies soll zugleich der Verbesserung des Sport- und Bewegungsangebotes und damit den Integrations- und auch gesundheitlichen Zielen dienen, so der Bürgermeister.

Das neue Jugendzentrum, das künftig nebenan entstehen werde, so Schmidtke, werde die Planungen für diesen Bereich komplettieren.

Von Gregor Hühne

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