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Nordwestbahn kollidiert mit Baum

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Von: Dierk Rohdenburg

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Der Zug wurde stark beschädigt.
Der Zug wurde stark beschädigt. © Poizei

Landkreis – Ein Zug der Nordwestbahn ist in der Nacht zu Montag um 0.30 Uhr im Bereich Ahlhorn mit einem Baum kollidiert. Nach Angaben der Bundespolizei war der Baum wohl durch den starken Wind umgeknickt und ragte in den Gleisbereich hinein. Der Zugführer sah den Baum zwar und leitete eine Schnellbremsung ein, das reichte jedoch nicht.

Wegen der erheblichen Beschädigungen des Zuges mussten die sechs Fahrgäste am Unfallort aussteigen und ihre Reise mit Taxis fortsetzen. Neben der Bundespolizei waren die Landespolizei und Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ahlhorn vor Ort.

Aufgrund des Vorfalls war die Bahnstrecke etwa eine Stunde für den Zugverkehr gesperrt. Die Bahn konnte ohne Fahrgäste zum Bahnhof in Großenkneten weiterfahren. Die Schadenshöhe ist derzeit nicht bekannt.

Hoher Schaden bei Auffahrunfall auf der A 29

Ebenfalls große Blechschäden gab es am Sonntag gegen 11.19 Uhr auf der A 29 in Fahrtrichtung Osnabrück zwischen den Anschlussstellen Wardenburg und Großenkneten. Laut Polizeibericht fuhr ein 48-jähriger Autofahrer aus Hatten infolge von Unachtsamkeit auf einen vorausfahrenden Wagen auf, der von einem 36-jährigen Fahrer aus Hoheging gelenkt wurde. Der 48-jährige Unfallverursacher wurde schwer verletzt und von Rettungskräften in ein Oldenburger Krankenhaus eingeliefert.

Der VW Golf war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit.
Der VW Golf war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. © Polizei

Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Schaden in Höhe von 29.000 Euro. Gegen den 48-Jährigen wurde ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet.

Serbischer Staatsbürger zur Festnahme ausgeschrieben

Ebenfalls am Sonntag kontrollierten Beamte der Autobahnpolizei gegen 20.30 Uhr einen VW Golf, der zuvor auf der Richtungsfahrbahn Osnabrück zwischen den Anschlussstellen Vechta und Lohne/Dinklage unterwegs war. Dabei stellten sie fest, dass der 33-jährige Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Der Mann gab sich zunächst als kroatischer Staatsbürger aus. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass es sich bei ihm um einen serbischen Staatsbürger handelte, der seit dem Jahr 2016 zur Festnahme ausgeschrieben war.

Im weiteren Verlauf der Kontrolle wurde zudem festgestellt, dass die an den Autokennzeichen angebrachten Siegel gefälscht waren. Gegen den Serben wurde ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und illegalen Aufenthaltes eingeleitet.

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