Rotarier und Stiftung spenden Geld / Landesjugendpfarrer: „Tolle Ergänzung der Außenanlagen“

Neue Jurte für Blockhaus Ahlhorn

Die ersten Kinder haben die neue Jurte schon ins Auge genommen. - Foto: Kirche/Grötzsch

Ahlhorn - Als neue Attraktion steht auf dem Gelände des Blockhauses Ahlhorn eine neue Großraumjurte. Das teilte die evangelische Kirche in Oldenburg mit, unter deren Regie das Jugend- und Freizeitheim verwaltet wird. Möglich war die Anschaffung des 3 000 Euro teuren Zelts mit einem Durchmesser von acht Metern durch Spenden von je 1 500 Euro des Rotary-Clubs Friesoythe-Artland-Cloppenburg und der Strahlemann-Stiftung. Bei Letzterer handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation von mittelständischen Unternehmern, die sich im Bereich der Förderung am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt benachteiligter Jugendlicher engagieren.

Für Landesjugendpfarrer Sven Evers ist die Großraumjurte eine tolle Ergänzung der Außenanlagen der mit großem Aufwand sanierten und teilweise neu errichteten Anlagen des Blockhauses. Das Zelt komme unmittelbar den Kindern und Jugendlichen zugute. Denkbar seien Abendandachten am Lagerfeuer, so der Geistliche. Hausleiterin Anke Peinemann und Diakon Hans-Joachim Schilberg, der für das erlebnispädagogische Konzept zuständig ist, freuen sich ebenfalls über die neue Errungenschaft. Schulklassen und jugendliche Gastgruppen bräuchten Räume auf dem offenen Gelände, die dem pädagogischen Konzept entsprechen, und die unterschiedlichste Aktivitäten insbesondere bei schlechter Witterung zuließen, so Peinemann. Mit der neuen Jurte werde auch ein Raum für besonders große Schulklasse und Gruppen geschaffen, da sie Platz für zu 40 Personen biete. Damit ergänze die Jurte das ebenfalls an anderer Stelle auf dem Gelände befindliche „Tipi“, dass rund 26 Personen fasst.

Für den Erlebnispädagogen Schilberg entsteht durch die besondere Bauweise der Jurte eine konzentrierte Atmosphäre, „die sich hervorragend für gemeinschaftliche Gesprächsrunden wie beispielsweise das ‚Council‘ eignet: Dort erproben und lernen Kinder und Jugendliche Formen der achtsamen Kommunikation, aktives Zuhören und Methoden der Konfliktschlichtung.“ Dank der Höhe von etwas mehr als zwei Metern könne in der Großjurte unter anderem kreativ gearbeitet, gewerkelt und gebastelt werden. Viele Übungen aus dem Niedrigseilgarten seien hier auch bei Regenwetter möglich. Sogar die „Outdoor-Küche“ und das Kochen mit offenem Feuer sei machbar, so Schilberg. Nicht zuletzt bietet sich die Großjurte für Geselligkeit am abendlichen Lagerfeuer an. Bei Stockbrotbacken, Geschichten und Liedern, kommt Schilberg abschließend ins Schwärmen über das neue Objekt.

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