Grüne begrüßen Entwicklung bei Sage

Landesbehörde holt sich Seitenstreifen zurück

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Eichenpfähle grenzen den Seitenstreifen nun vom Feld des Landwirts ab. 

Sage - Die Kreistagsfaktion der Grünen begrüßt das Handeln der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die zwei Meter vom Seitenstreifen an der L 871/Garreler Straße in der Nähe von Sage (Gemeinde Großenkneten) „zurückgeholt“ habe. 

Das teilte Eduard Hüsers, Sprecher der Fraktion, mit. Er wirft einem Landwirt vor, an der dortigen Straße illegal Land in seinen Besitz gebracht und mindestens zwei Meter für die Bewirtschaftung genutzt zu haben. Deswegen hatten die Grünen im Mai zu einem Ortstermin geladen (wir berichteten).

Nun hat sich etwas getan. Zum Schutz vor Bewirtschaftung seien Eichenpfähle eingeschlagen und Rasen gesät worden, schreibt Hüsers. Dies sei „eine gute Maßnahme zum Schutz des Eigentums und zum Vorteil für Flora und Fauna“. Zwar habe die Landesstraßenbaubehörde seinerzeit von drei bis vier Metern Seitenstreifen in Landesbesitz berichtet, „aber es ist ein Fortschritt, das überhaupt gehandelt wurde“, so Hüsers.

Da es noch viele weitere Fälle in der Gemeinde und im Landkreis Oldenburg gebe, erhofft sich die Kreistagsfraktion jetzt „eine kontinuierlich Abarbeitung der oft ersichtlichen Inbesitznahme“. Auch erwartet sie, dass die zuständigen Stellen gegen das Spritzen von Unkrautvernichtungsmitteln bis in die Gräben hinein vorgehen. Nur so erhielten Fasane, Rebhühner, andere Tiere und Pflanzen noch ein wenig Naturraum und Überlebensmöglichkeiten.

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