Zwei Ausschreibungen nötig, um Kostenrahmen einzuhalten

Johanniter beginnen endlich mit Bau ihrer Wache in Ahlhorn

Dimiter Dikov (Rettungswachenleiter) und Martin Gobert (Fachbereichsleiter) von den Johannitern auf dem Gelände ihrer neuen Wache. - Foto: Beumelburg

Ahlhorn - Von Jörg Beumelburg. Mit einigen Monaten Verspätung ist es nun endlich so weit: Die Bauarbeiten für die künftige Rettungswache der Johanniter an der Wildeshauser Straße in Ahlhorn haben begonnen.

Gegenwärtig ist die Firma Scheele aus Lüerte mit Auskofferungsarbeiten für die Bodenplatte beschäftigt. Im Anschluss sollen auf dem insgesamt 700 Quadratmeter großen Grundstück Verdichtungsarbeiten beginnen.

Die Ausschreibung war zweimal erforderlich gewesen, teilten die Johanniter bei einem Pressegespräch am Mittwoch mit. „Uns war es wichtig, dass die Kosten nicht steigen. Wir haben uns auf einen festen Rahmen von unter einer Million Euro festgelegt“, erläuterte Johanniter-Fachbereichsleiter Martin Gobert. Er rechnet damit, dass das Kostenvolumen nach der Fertigstellung bei rund 980 000 Euro ohne Inventar liegt. Außerdem mussten noch entsprechende Grunddienstbarkeiten (Wegerechte) von den Anliegern eingeholt werden.

Auf der Grundfläche entsteht ein 460 Quadratmeter großer Bau für die Mitarbeiter des Rettungsdienstes. Neben dem Herzstück, der Fahrzeughalle für zwei Wagen, sind auch Sozialräume vorgesehen. Die restlichen 240 Quadratmeter sollen als Parkfläche für die Mitarbeiter dienen.

Überlegungen, die Wache zum Beispiel im Industriegebiet oder auf dem ehemaligen Fliegerhorst zu errichten, hatten sich bei den Johannitern nicht durchgesetzt. „Wir haben sehr viele ehrenamtliche Mitarbeiter und wünschen uns die Bürgernähe, insofern wäre keines der angedachten Objekte in Frage gekommen“, so Gobert. Das nun gewählte Gelände war bislang private Parkfläche. 

Sowohl der Landkreis Oldenburg als auch die Gemeindeverwaltung Großenkneten seien damit einverstanden gewesen. „Mir war es ebenso wichtig, dass wir gewachsene Strukturen unseres Verbandes nicht zerstören, denn das bisherige Gebäude möchten wir nicht aufgeben“, betonte Gobert. Dort sollen Bereiche wie der Hausnotruf, die Jugendarbeit, die Motorradstaffel, der Katastrophenschutz, die Schnell-Einsatz-Gruppe, die Erste-Hilfe-Ausbildungen und der Ambulante Hospizdienst weiterhin eine Heimat finden.

„Mit unseren vielfältigen Aufgaben platzen wir einfach aus allen Nähten, außerdem ist die Rettungswache alles andere als zeitgemäß“, führte der Fachbereichsleiter weiter aus. Mit dem Bezug des neuen Gebäudes wird auch erwartet, dass sich die Ausrückzeit verringert, denn bislang mussten die Fahrzeuge bei Alarmfahrten durch ein Wohngebiet. Gobert rechnet damit, dass die neue Johanniter-Rettungswache im Juni 2017 bezugsfertig sein wird.

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