Irgendwo zwischen „Happy“ und „I feel good“

Neujahrsempfang in Großenkneten: Bürgermeister zeigt Optimismus

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Zufrieden mit der Entwicklung der Gemeinde: Bürgermeister Thorsten Schmidtke.

Großenkneten - Von Ove Bornholt. Zwischen den Songs „Happy“ und „I feel good“, die am Dienstagabend während des Neujahrsempfangs der Gemeinde Großenkneten erklangen, reihte sich Bürgermeister Thorsten Schmidtke mit seiner Rede nahtlos ein: „Ich freue mich, wie eigentlich immer in den vergangenen fünf Jahren zum Jahresanfang sagen zu können, dass unsere Gemeinde erfreulicherweise sehr gut dasteht.“

Rund 180 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung – alles, was Rang und Namen in der Gemeinde hat – folgten den Ausführungen des Verwaltungschefs im Gasthaus Kempermann in Großenkneten. Schmidtke kündigte an, dass die Gemeinde der Wirtschaft „als Partner kompetent und unbürokratisch zur Seite“ stehen wolle. Im vergangenen Jahr hätten die Unternehmen 12,3 Millionen Euro Gewerbesteuer entrichtet, betonte der Bürgermeister. 

Gleichzeitig stünden neben kleineren Flächen in Ahlhorn, Großenkneten und Huntlosen noch ein mehr als 100 Hektar großes, bereits überplantes Gewerbe- und Industrieareal für weitere Ansiedlungen zur Verfügung. „Ich bin mir ganz sicher, dass uns der ehemalige Fliegerhorst in den kommenden Jahren noch ganz, ganz viel Freude bereiten wird.“

Förderung für Ahlhorn in Aussicht

Gespannt blickt Schmidtke auf Ahlhorn, das dieses Jahr ins Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen werden könnte. Das würde eine millionenschwere Förderung für die 8.000-Einwohner-Siedlung bedeuten. In diesem Sinne sprach der Bürgermeister die anwesenden Bundes- und Landtagsabgeordneten an: „Da heißt es Daumendrücken. Jede Unterstützung ist uns lieb.“

Unter den Gästen waren auch Delegationen aus den Partnergemeinden Evergem in Belgien und Suprasl in Polen. Letztere hatte im Vorfeld der Veranstaltung noch eine Kerze auf dem Grab von Heinz Heinsen entzündet. Der einzige Ehrenbürger der Gemeinde war im vergangenen Jahr verstorben und hatte maßgeblich an der Entstehung der internationalen Partnerschaften mitgewirkt. Der Verlust dieses „liebgewordenen und verdienten Menschen“ war allerdings der einzige Wermutstropfen in der sonst von Optimismus geprägten Rück- und Vorschau Schmidtkes.

Vortrag vom ExxonMobil-Geschäftsführer

Bevor das Büfett eröffnet wurde, kam unter anderem noch Jens-Christian Senger zu Wort. Der Geschäftsführer von „ExxonMobil Production Germany“ hielt einen Vortrag mit dem Titel „Versorgungssicherheit beginnt vor Ort.“ Auch die Bürgermeister aus Suprasl und Evergem kamen noch zu Wort.

Für die musikalische Begleitung des Neujahrsempfangs sorgte die Lehrerband des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Ahlhorn, die das Publikum stimmungsvoll unterhielt.

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