Hauptstraße in Großenkneten: FDP möchte die Situation entschärfen

Unübersichtlich für alle Beteiligten

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Ortstermin in Großenkneten: Gemeinderatsmitglieder der FDP wollen die Hauptstraße sicherer machen.

Grossenkneten - Eine Geschwindigkeitsbegrenzung, eine Verlängerung des Radwegs und eine Absenkung des Bordsteins – all das sind Optionen, die die Gemeindeverwaltung in Großenkneten nun prüfen soll, um die gefährliche Situation an der Hauptstraße nahe des Ortsausgangs in Richtung Sage zu entschärfen. Das zumindest beantragt die FDP-Gemeinderatsfraktion.

Nach mehreren Hinweisen von Bürgern schauten sich die Liberalen zusammen mit Erhard Schröder vom Bauamt die Begebenheiten vor Ort an. Es geht um den Bereich, wo die Raiffeisenstraße in die Hauptstraße mündet. „Es geht um eine unübersichtliche Situation sowohl für Autofahrer als auch für Radfahrer und Fußgänger“, erklärte die Fraktionsvorsitzende Imke Haake. Erste und sicherlich am leichtesten zu behebende Schwierigkeit: Bäume und Sträucher an der Hauptstraße, die den Verkehrsteilnehmern den Blick versperren. „Fährt man mit dem Auto aus der Raiffeisenstraße heraus, ist die Sicht zu beiden Seiten eingeschränkt“, erläutert Haake in ihrem Antrag. Daher solle die Gemeinde die betreffenden Pflanzen entfernen.

Das größte Problem jedoch besteht darin, dass der Fuß- und Radweg entlang der Hauptstraße in Richtung Ortsausgang an der Raiffeisenstraße endet. Dort müssen also alle, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, die Straßenseite wechseln. Wegen der hohen Bordsteinkanten überqueren Fahrradfahrer die Hauptstraße jedoch meist diagonal, um eine Stelle zu erreichen, wo der Bordstein abgesenkt ist.

Zum einen soll die Gemeinde nun prüfen, ob eine Absenkung des Bordsteins direkt auf der gegenüberliegenden Seite oder aber eine Verlängerung des Fuß- und Radwegs möglich ist. Auch die jeweiligen Kosten müssten dabei berücksichtigt werden.

Eine weitere Maßnahme, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, brachte Fraktionsmitglied Michael Feiner ins Spiel. So solle die Gemeinde prüfen, ob für den Bereich zwischen Bahnschienen und der Einmündung „Am Rieskamp“ eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde in Frage kommt. Auch im Hinblick auf die Seniorenwohnungen, die derzeit an der Raiffeisenstraße entstehen, sei das überlegenswert.

jb

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