Erweiterungsbau für Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Ahlhorn soll bald fertig sein

Grundstein für vier neue Unterrichtsräume gelegt

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Bürgermeister Thorsten Schmidtke (l.) und der stellvertretende Landrat Eduard Hüsers legten den Grundstein.

Ahlhorn - Den symbolischen Grundstein für den rund 1,1 Millionen Euro teuren Erweiterungsbau des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG) in Ahlhorn haben Bürgermeister Thorsten Schmidtke und der stellvertretende Landrat Eduard Hüsers am Donnerstag gelegt. Der Trakt soll im November fertiggestellt sein.

Derzeit stehen bereits einige Wände und das Gebäude nimmt mehr und mehr Form an. Am Ende soll es einen naturwissenschaftlichen und zwei allgemeine Unterrichtsräume sowie einen Vorbereitungsraum enthalten. Zudem sind vier Büros mit jeweils knapp 20 Quadratmetern und sanitäre Anlagen geplant.

„Die Erweiterung wurde notwendig, weil es uns glücklicherweise gelungen ist, eine Oberstufe am DBG einzurichten“, sagte Schmidtke. Im Mai vergangenen Jahres genehmigte der Verwaltungsausschuss die Ausbaupläne. Die ersten Handwerker – Zimmerer, Dachdecker und Klempner – erhielten im Dezember ihre Aufträge in einem Volumen von rund 400 000 Euro. Weitere Arbeiten mit einem Wert von rund 310 000 Euro gab die Verwaltung im März in Auftrag. Auch die Ausstattung der naturwissenschaftlichen Räume mit Geräten ist bereits angeschoben worden.

Die Gemeinde trägt alle Kosten, bleibt allerdings nicht lange darauf sitzen. Aufgrund einer Vereinbarung über den Übergang der Trägerschaft übernimmt der Landkreis ab August 2017 das „operative Geschäft“ und überweist das bis dahin von Großenkneten investierte Geld in zwei Raten zurück.

Das Gymnasium ist zurzeit noch das einzige im Landkreis, das von einer Gemeinde getragen wird. Und gerade durch die höheren Schülerzahlen infolge der Einrichtung einer Oberstufe sei es inzwischen zu groß, um von einer Gemeinde wie Großenkneten finanziert zu werden, so der Bürgermeister.

Dennoch ist Schmidtke nach wie vor stolz auf den Erfolg des DBG, welches mit seiner Oberstufe „für die Attraktivität der Gemeinde eine große Nummer darstellt“. Vor allem für Familien, die überlegten, in die Gemeinde zu ziehen, sei die Schule reizvoll.

Kleine Premiere für den Bürgermeister

In diesem Sinne wünscht sich Schmidtke, dass der Bau bald mit Leben gefüllt wird. „Wenn er im November fertig ist, können wir stolz sein“, sagte er mit Blick auf die anwesenden Vertreter aus dem Gemeinderat. Anschließend schritt er zur Grundsteinlegung, die für ihn eine Premiere darstellte. Zwar ist er seit drei Jahren im Amt, aber einen Grundstein habe er noch nicht gelegt, bekannte er mit einem Grinsen. 

bor

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