Grundschule Sage erhält 15 Sonnenfängerboxen der BBS Wildeshausen / Nachfrage ungebrochen

Solarenergie praktisch erfahren

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Holger Adomat (r.) und einige seiner Schüler überreichten Silke Nietfeld (l.), ihren Kollegen und Schülern 15 Sonnenfängerboxen.

Wildeshausen/Sage - Die Sonnenfängerboxen der Berufsbildenden Schulen (BBS) in Wildeshausen kommen im Landkreis Oldenburg gut an. Nun kann auch die Peter-Lehmann-Grundschule in Sage (Gemeinde Großenkneten) 15 dieser Kästen ihr eigen nennen. Bei der Übergabe waren nicht nur Boxen-Schöpfer Holger Adomat, BBS-Fachlehrer, einige seiner Schüler und das Kollegium anwesend, sondern auch einige Unternehmer, die das Projekt finanziell unterstützen.

Die Boxen, mit denen die Kinder rund um das Thema „Solarenergie“ nach dem Prinzip „Learning by doing“ experimentelle Untersuchungen anstellen können, baut BBS-Fachlehrer Holger Adomat zusammen mit der von ihm geleiteten Schülerfirma „Metallic“.

Seine Grundidee ist es, Kinder so früh wie möglich mit Hilfe einzelner Bausteine für das Thema Klimaschutz zu sensibilisieren. Schon vor 30 Jahren setzte er sich mit dieser Idee auseinander und nun wurde sie Wirklichkeit. Zu den Föderern gehören ExxonMobil, die Landvolkverbänden Sage/Bissel sowie Hengstlage/Halenhorst, die Gaststätte Otte und die Firma Rohloff in Großenkneten sowie die Fördervereine der Peter-Lehmann-Schule und der Raifeisenwarengenossenschaft Bissel.

In den Sonnenfängerboxen ist unter anderem ein Solarpanel enthalten. Je nach Ausrichtung zur Sonne können die Kinder herumexperimentieren, wie mehr oder weniger Energie erzeugt und in einem Akku gespeichert werden kann. Mit der Kraft der Sonne können die Kinder auch ein Spielzeugauto, das ebenfalls mit einem Akku ausgestattet ist, zum Fahren bringen.

Nachdem sich zunächst die Lehrer mit der Thematik auseinandersetzten, sind nun die Grundschüler an der Reihe, die unterschiedlichen Aspekte der globalen und regionalen Klimaveränderungen kennenzulernen. Grundschulleiterin Silke Nietfeld zeigte sich von den Kästen begeistert. „Es ist gut, wenn die Kinder schon früh verstehen, was Klimaschutz ist und warum er so wichtig ist. In praktischen Beispielen lernen die Schüler, wie sie aktiv Energie und Ressourcen sparen können“, erläuterte sie.

Auf jeden Fall sei die Nachfrage nach den Sonnenfängerboxen nach wie vor sehr groß, sagte Adomat.

jb

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