Großenknetens Bürgermeister informiert Bezirksvorsteher und Realverband über die Planungen für das Jahr 2016

Projekte auch abseits der Flüchtlingslage

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Andrang aus allen Teilen der Gemeinde Großenkneten: Zum Treffen und Informationsaustausch mit Bürgermeister Thorsten Schmidtke kamen die Bezirksvorsteher ins Rathaus.

Grossenkneten - Gemeinsam mit den Bezirksvorstehern und Vertretern des Realverbandes hat Großenknetens Bürgermeister Thorsten Schmidtke am Montagabend die Projekte für die kommenden Jahre in der Gemeinde besprochen. Dabei ging es auch um die Entwicklung des Gewerbeparks in Ahlhorn. Der Landkreis Oldenburg und die Firma Bunte sind nach wie vor in Gesprächen über eine eventuelle Flüchtlingsunterkunft. Details dazu gibt der Landkreis erst bekannt, wenn etwas spruchreif ist, sagte Sprecher Oliver Galeotti. Davon abgesehen bleiben die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen wie in den meisten Kommunen im Landkreis ein Topthema.

Doch die Gemeinde Großenkneten wird sich in den kommenden Jahren nicht ausschließlich damit beschäftigen müssen. So sei zu erwarten, dass es in Ahlhorn durch die Ansiedlung von Betrieben auf dem 300 Hektar großen Gewerbepark zu mehr Verkehr kommen werde, erklärte Bauamtsleiter Erhard Schröder. So soll im ersten Halbjahr 2016 ein Verkehrskonzept für den Gemeindeteil erarbeitet werden. Zudem verwirft die Verwaltung die angedachte Anschlussstelle an die A1 mit dem Ausbau und der Sanierung der Visbeker Straße nicht. Auch weiterhin solle das Ziel verfolgt werden, eine neue Anschlussstelle über diese Straße zu schaffen und damit die Möglichkeit einen Autohof auf dem Flugpark entstehen zu lassen, um somit den Verkehr in Ahlhorn zu entlasten. „Es besteht ein hoher Bedarf, zumal die Raststätten nicht den notwendigen Platz für den Lastwagenverkehr bieten“, erklärte Schmidtke.

Im Hinblick auf Investitionen verwies der Bürgermeister darauf, dass im Jahr 2017 mit dem Bau einer neuen Sporthalle in Ahlhorn begonnen werden soll. Weitere Themen, die auf der Agenda der Verwaltung stehen, sind unter anderem die Übergabe der Trägerschaft des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums an den Landkreis Oldenburg, die Bauleitplanung für die Steuerung von Tierhaltungsanlagen sowie der Kauf und Verkauf von Baugrundstücken. Hinzukommen im Ortsteil Großenkneten eine Erweiterung des Gewerbegebiets „Am Brink“ und die Expansion der Firma Butt im Ortskern.

Auch beim Betrieb des Grünabfallsammelplatzes in Sage wird es eine Änderung geben. Der Landkreis will zukünftig die Entsorgung von Grünabfällen selbst in die Hand nehmen. Der Standort solle zwar in Sage bleiben, mit einer höheren Gebühr sei aber zu rechnen, meinte die Verwaltung.

Schmidtke kündigte an, dass sich die Haushaltslage nach den vorliegenden Zahlen verschlechtern werde, aber keine Steuererhöhungen zu erwarten seien. Es wird mit einem Haushaltsvolumen von 27,3 Millionen Euro geplant, wovon etwa 6,9 Millionen Euro für Investitionen vorgesehen sind. Dafür ist eine Kreditaufnahme von rund 1,8 Millionen Euro vorgesehen.

jb

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