Gemeinderat Großenkneten stimmt für Nachtragshaushaltsplan 2015

Die Rathaus-Alarmanlage ist genehmigt

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Auch der Haushaltsplan für 2016 stand am Montag auf der Tagesordnung. Symbolfoto: dpa

Grossenkneten - Von Sophie Filipiak. Während der letzten Sitzung dieses Jahres des Gemeinderates Großenkneten gab es am Montag noch einiges zu besprechen. Denn der Nachtragshaushalt sowie der Etat für 2016 standen auf der Tagesordnung.

Doch zuvor begrüßte der Rat ein neues Gesicht in seinen Reihen: Dorothee Otte-Saalfeld trat die Nachfolge von Claus Andräß in der CDU-Fraktion an. Sie ist nun auch Mitglied unter anderem im Finanz- und Wirtschaftsausschuss sowie im Infrastrukturausschuss. Nach der Verpflichtung der neuen Ratsfrau durch Bürgermeister Thorsten Schmidtke ging es mit der Tagesordnung weiter.

Einstimmig wurde der Nachtragshaushalt für 2015 beschlossen. Der Ergebnishaushalt ändert sich dadurch nur geringfügig und gilt trotz eines Fehlbedarfs in Höhe von 290200 Euro als ausgeglichen.

Grund sind die Rücklagen aus den Vorjahren und die erwarteten Überschüsse aus den kommenden Jahren. Zu den im Nachtraghaushalt hinzugekommenen Investitionen zählt auch die Anschaffung einer Alarmanlage für das Rathaus. Damit sollen zukünftig Einbrüche wie in der vergangenen Woche verhindert werden (wir berichteten).

Mit Zahlen wurde auch im weiteren Verlauf jongliert. Denn die Änderungen des Haushaltsplans 2016, die von den jeweiligen Fachausschüssen empfohlen wurden, standen zur Abstimmung. Aber auch hier zeigte sich der Rat einmütig. Zum einem steckt die Gemeinde im kommenden Jahr mehr Geld in die Bereiche Sportförderung (15000 Euro) und Integration (40000 Euro). Zum anderen wurden die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen beim Produkt „Straßen, Wege und Plätze“ um 200000 Euro reduziert. „Nach einer Straßenbereisung des Infrastrukturausschusses war man sich einig, dass die meisten Gemeindestraßen gut in Schuss sind“, erklärt der erste Gemeinderat Klaus Bigalke.

Lediglich für drei Maßnahmen sind Gelder eingestellt: Für die Straßen „Zum Fladder“ in Sage, „Kamp“ in Hengslage und für den Rebhuhnweg bei Bissel.

Im Bereich Integration soll mit den zusätzlichen Mitteln eine halbe Stelle geschaffen werden. „Dem Jugend-, Ordnungs- und Sozialausschuss schwebt die Einstellung eines Streetworkers vor“, so Bigalke.

Mit der Erhöhung der Transferleistungen will die Gemeinde vor allem den Sportvereinen unter die Arme greifen, die eigene Sportanlagen besitzen oder gepachtet haben. „Wir werden uns an den Betriebskosten beteiligen“, kündigt der erste Gemeinderat an.

2016 sind auch weitere Investitionen geplant. So will die Gemeinde Großenkneten neben der Erschließung neuer Wohn- und Gewerbegebiete auch den Ankauf des Feuerwehrhauses in Ahlhorn in Angriff nehmen. Weil das ebenfalls Geld kostet, will die Verwaltung einen Kredit in Höhe von rund 1,8 Million Euro aufnehmen.

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