Gemeinde Großenkneten informiert per Kalender und Wegweiser

13600-mal Post für die Bürger

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Hauptamtsleiterin Antje Oltmanns und Bürgermeister Thorsten Schmidtke mit Kalender und Broschüre.

Grossenkneten - In einer Auflage von 6100 Exemplaren hat die Gemeinde Großenkneten einen Familienkalender herausgegeben, der bis Ende dieser Woche an alle Haushalte ausgegeben sein soll. Dabei geht die Verwaltung einen neuen Weg bei der Verteilung, indem der Kalender direkt vermarktet wird. „Allerdings werden wir dort, wo bei den Briefkästen ‚Bitte keine Werbung‘ steht, keinen hineinstecken“, sagte die Leiterin des Hauptamtes, Antje Oltmanns, gestern während der Vorstellung. Aufgrund der guten Resonanz in den vergangenen Jahren ist die Verwaltung darum bemüht, die Bürger über Veranstaltungstermine für das Jahr 2016 zu informieren.

Der Kalender beinhaltet neben Spalten für Termine und Platz für Notizen auch Informationen über das Gemeindeleben. Er enthält eine monatliche Veranstaltungsübersicht, die Termine zur Abfallentsorgung und ein Telefonverzeichnis der Serviceangebote. Großenknetens Bürgermeister Thorsten Schmidtke zeigte sich erfreut darüber, dass es seinen Mitarbeitern erneut gelungen sei, einen ansprechenden Kalender herauszugeben und damit die Arbeit in der Gemeinde transparenter zu machen.

Das Bildmaterial stammt unter anderem von den Preisträgern des alljährlichen Fotowettbewerbs. Aber auch Bilder von Angehörigen der Verwaltung kommen hier zum Tragen. Die Aufnahme auf der ersten Seite zeigt die Ortschaft Sage aus der Luft. Finanziert wurden der Druck und die Entwicklung durch Werbeanzeigen von Unternehmen aus der Gemeinde und der Region.

Ebenso werbefinanziert wurde der neue Wegweiser, eine Broschüre rund um die Kommune mit einer Auflage von 7500 Stück. Zusammengerechnet bekommen die Bürger also 13600-mal Post. Der neue Wegweiser soll den drei Jahre alten Vorgänger ersetzen und wurde ebenfalls gestern vorgestellt.

„Bei der Gestaltung und Erstellung der Seiten haben wir bewusst auf den Charakter als reine Informationsbroschüre verzichtet“, machte Schmidtke deutlich. Vielmehr wolle die Verwaltung ein modernes und ansprechendes Medium herausgeben, das auf die Bedürfnisse sowie Wünsche der Einwohner eingeht. Das beträfe vor allem Freizeitangebote und andere Informationen, sodass die Gemeinde auch als Wirtschaftsstandort sichtbar werde.

„Um all diesen Zielsetzungen gerecht zu werden, bestand unser Bestreben darin, nicht nur sachliche Informationen herauszustellen, sondern Interessierten auch Einblicke in die Beratungs-, Hilfs- und Bildungsangebote sowie Betreuungsmöglichkeiten zu gewähren“, sagte Schmidtke. Ab heute wird der Wegweiser seinen Weg in die Briefkästen finden.

jb

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