Pate soll sich um Dorfgemeinschaftshaus und Pavillon in Ahlhorn kümmern / Bürgermeister: „Muss hier gesittet ablaufen“

Gegen Vandalismus und pure Zerstörungswut

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Freuen sich über den Paten Osman Fawarz (3. v. r.): Ralph Bock, Samuel Stoll, Thorsten Schmidtke, Willi Flerlage, Petra Rabius-Hermann und Rolf Löschen (von links). 

Ahlhorn - Um Vandalismus und Zerstörungswut am Dorfgemeinschaftshaus und Pavillon an der Katharinenstraße in Ahlhorn entgegenzutreten, hat der Bürgerverein einen Paten gefunden, der ein Auge auf das Gebäude haben soll. Es gab zuletzt eine Reihe von Vorfällen. So war es zu einem Autounfall gekommen, nachdem Jugendliche auf dem Vorplatz mit quietschenden Reifen ihre Drift-Künste beweisen wollten. Ebenso hatten sich Anwohner über Lärm in der Nacht und den frühen Morgenstunden beschwert.

Das hatte kürzlich die Politiker auf den Plan gerufen, um an einer Lösung zu arbeiten. Vorgeschlagen war zuletzt, den Pavillon auf den gegenüberliegenden Sportplatz zu verlegen, worauf der Ahlhorner Bürgerverein sein Veto einlegte. „Der Pavillon muss da stehen bleiben, wo er jetzt ist. Immerhin ist er seinerzeit für die Bewohner angeschafft worden. Was hätte man davon, wenn er auf einem Areal steht, zu dem man keinen Zutritt hat“, sagte der Vorsitzende Rolf Löschen.

Infolgedessen hatte die Gemeindeverwaltung um konstruktive Änderungsvorschläge gebten, um den Platz als Begegnungsstätte zu erhalten. „Ich kann das verstehen und immerhin ist der Bürgerverein als maßgeblicher Vertreter dafür verantwortlich“, betonte Bürgermeister Thorsten Schmidtke. Neben einer besseren Ausleuchtung hatte sich sodann der Bürgerverein um einen Paten bemüht und wurde nun fündig. Der Inhaber des Cafés am Dorfplatz Osman Fawarz will sich darum kümmern und beide Augen auf den Platz richten.

„Ich finde, dass jeder Bürger verpflichtet ist, gemeinschaftliche Aufgaben für eine bessere Wohnqualität zu übernehmen“, sagte er.

Es nutzen allerdings nicht nur Jugendliche, sondern auch Auswärtige den Platz, wie der neue Sozialarbeiter Ralf Bock festgestellt hat. „Keiner will sie vertreiben, doch es muss hier gesittet ablaufen“, betonte Verwaltungschef Schmidtke. 

jb

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