Fallschirmjäger sind beim Jubiläumsfest für den Ahlhorner Fliegerhorst zu Gast

Verborgen trainieren, öffentlich feiern

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350 Soldaten sind an der Großübung des Fallschirmjägerregiments beteiligt.

Ahlhorn - In Ahlhorn abheben und nur wenige Flugminuten später wieder abspringen – das steht derzeit für Soldaten des Fallschirmjägerregiments 31 Seedorf auf dem Programm. Voraussichtlich noch bis  Freitagmittag absolvieren sie ihren Sprungdienst und starten dabei vom Gelände des ehemaligen Luftwaffenareals, dem heutigen Metropolpark Hansalinie aus.  

 Über dem kleinen Sportflugplatz in Staatsforsten (Landkreis Cloppenburg) verlassen die „Automatikspringer“ die Maschine schon wieder. „Von Automatenspringern spricht man, wenn sich die Fallschirme der Soldaten, die mittels einer Reißleine mit dem Flugzeug verbunden sind, automatisch öffnen“, erklärt Hauptmann Gert-Jan Keuls, Presseoffizier des Fallschirmjägerregiments 31, das im vergangenen Herbst aus der aufgelösten Luftlandebrigade 31 Oldenburg hervorgegangen ist.  

 Seit Anfang der Woche werden die Kameraden mit einem Flugzeug vom Typ Transall C-160 auf eine Absprunghöhe von etwa 400 Metern bugsiert. Bis zu 70 Fallschirmjäger auf einmal können die großen Luftwaffentransporter in ihren „brummenden Bäuchen“ mitnehmen. Schwerstarbeit leisten danach zumeist nachts diejenigen, die in der Packhalle der Oldenburger Henning-von-Tresckow-Kaserne die Schirme für den nächsten Tag vorbereiten.

 Rund  350 Soldaten sind an dieser Ausbildung auf dem für die Augen der Öffentlichkeit abgeschirmten und unzugänglichen Gelände im Ahlhorner Industrie- und Gewerbegebiet beteiligt. Seine Tore für jedermann wird der Metropolpark Hansalinie allerdings am 11. und 12. Juli von 10 bis 18 Uhr öffnen, wenn die „Traditionsgemeinschaft Fliegerhorst Ahlhorn“ mit einem ansprechenden Programm auf die 100-jährige Geschichte des Areals von 1915 bis 2015 zurückblickt. Dabei wird sich auch das Fallschirmjägerregiment 31 einbringen: Es soll das Gelände mit militärischem Leben erfüllen.

hw

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