Durch Spenden kann Freiwillige Feuerwehr nun bei Einsätzen Defibrillator einsetzen

Schnelle Lebensretter in Ahlhorn

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Carsten Rönnau und Enno Lueken (v.l.) präsentierten den neuen Defibrillator der Feuerwehr Ahlhorn.

Ahlhorn - Durch Spenden war es der Freiwilligen Feuerwehr Ahlhorn nun möglich, sich einen automatischen externen Defibrillator anzuschaffen. Während des Kameradschaftstreffens am Freitagabend stellten der Ortsbrandmeister Carsten Rönnau und sein Stellvertreter Enno Lueken das Gerät den Rettungskräften vor.

„Wir haben viele kleine Einzelspenden bekommen mit der Bitte, das Geld so einzusetzen, dass es Leben rettet“, erklärte Rönnau. Gesagt und getan, das Rettungsgerät im Wert von 1600 Euro wird künftig bei jedem Einsatz dabei sein. Wenn der für das kommende Jahr eingeplante Einsatzleitwagen zur Verfügung steht, soll der Defibrillator dort seinen festen Platz bekommen. „Es ist eine tolle Anschaffung und bereichert unsere Einsatzmöglichkeiten enorm“, sagte Lueken.

Das technische Gerät ist sogar mit Erklärungsschritten kindersicher. Mit Defibrillatoren können elektronisch Schocks gegeben werden, wenn Personen unter Herzrhythmusstörungen leiden und möglicherweise ein Herzversagen droht. Immerhin sterben pro Tag rund 300 Menschen in Deutschland an Herzversagen, erläuterte Rönnau.

So will sich jetzt auch die Freiwillige Feuerwehr mit entsprechenden Notfallmaßnahmen wappnen. Denn die ersten fünf Minuten nach einer Herzattacke entscheiden beim Betroffenen über Leben und Tod. Da der Rettungsdienst meist länger als fünf Minuten benötigt, um bei dem Patienten zu sein, sind auch Feuerwehrleute gefordert, schnelle Hilfe leisten zu können. Die Ahlhorner Feuerwehrleute werden jetzt im Umgang mit dem Defibrillator geschult, um im Notfall schnell handeln zu können.

jb

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