Die katholische Kirchengemeinde Ahlhorn hat eine besondere Adventszeit hinter sich

Diese Krippe wächst bis zum Heiligen Abend

Bernd Book freut sich über die gelungene Team-Arbeit.

Ahlhorn – „Die Heiligen Drei Könige kommen noch etwas näher heran“, sagt Bernd Book. Er ist der Vorsitzende der Kolpingsfamilie und eines von elf Mitgliedern des Weihnachtskrippen-Aufbauteams der katholischen Gemeinde in Ahlhorn. Doch ist das Ensemble in der örtlichen Herz-Jesu-Kirche nicht nur aufgrund ihrer Größe oder der handgeschnitzten Figuren bemerkenswert: Die Szenerie hat sich über die Adventszeit immer weiter entwickelt und verändert, erläutert der Großenkneter. Diese Art, die Darstellung der Geburt Christi über die Wochen langsam entstehen zu lassen, gehe auf einen Wunsch von Pfarrer Erhard Bögershausen zurück, sagt Brook. Der habe sich vor drei Jahren das erste Mal gewünscht, dass die Szenerie zum Predigttext des Evangeliums passe. Und so füllte sich das Feld vor dem Stall Woche für Woche mit immer mehr der rund 90 Zentimeter großen Figuren.

Gegenwärtig ist die Karawane mit den Heiligen Drei Königen, einem Kamel und dessen Führer immer noch ein gutes Stück von dem Stall entfernt, befindet sich noch auf der rechten Seiten des Altars. „Die kommen erst am 6. Januar an“, erklärt Book – dem Feiertag der drei Weisen aus dem Morgenland. Johannes der Täufer hat die rund 15 Quadratmeter große Fläche bereits am zweiten Adventssonntag betreten. Die Heilige Familie ist erst am Tag vor dem Heiligen Abend in den Stall eingezogen.

„Wir behaupten, wir haben die schönste Krippe weit und breit“, sagt Book sichtbar zufrieden mit Blick auf die Weihnachtskrippe und lächelt. Nicht selten kämen Gäste aus Süd-Oldenburg, um sich die Darstellung in Ahlhorn anzusehen. In diesem Jahr haben sich zudem Besucher aus Twistringen angekündigt. Für den Aufbau der Krippe sei eine Gruppe von vier Frauen und sieben Männern verantwortlich, berichtet er weiter: „Wir sind ein tolles Team.“ Während die Männer sich vor allem um den Unterbau kümmern – unter anderem um den aus einzelnen Steinen errichteten Hügel, auf dem die Figur des Verkündigungsengels steht – sorgten sich die Frauen um die Ausgestaltung der Szenerie. Dabei kommt abermals Kreativität ins Spiel, den die Figuren stehen nicht immer an der gleichen Stelle, „das muss immer anders sein“, weiß Book. Die Grundlage für die große Krippe habe seinerzeit Pfarrer Heinz Bittner gelegt, so Book abschließend. Dieser habe zu seinem Priesterjubiläum um Spenden für die detailreich gestalteten Figuren gebeten. Seit damals sei die Sammlung stetig Stück für Stück weiter gewachsen. Platz für ein oder zwei Hirten sei allerdings immer noch, befindet der Katholik abschließend.  fra

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