Telekom ermöglicht schnelles Internet in Großenkneten

„Beim Netzausbau nicht nur auf die Zentren achten“

Bürgermeister Thorsten Schmidtke mit Daniel Besenski und Alexander Schmidt (v.l.) von der Telekom vor einer der neuen Anschlussstellen an der Zeppelinstraße in Ahlhorn. - Foto: Petzold

Großenkneten - Weitere 1 100 Haushalte können ab Montag, 19. September, schneller ins Internet. Die Telekom stellt in der Gemeinde Großenkneten sechs Multifunktionsgehäuse auf. Diese sind an Glasfaserleitungen angeschlossen und leiten die Daten über herkömmliche Kupferleitungen zu den Haushalten.

„Wir freuen uns, dass es nun soweit ist: Großenkneten hat eine Auffahrt zur Datenautobahn“, kommentierte Bürgermeister Thorsten Schmidtke die besseren Verbindungen. „Mehr noch: Unser Vorwahlbereich gehört jetzt zu den schnellsten Internet-Städten in Deutschland“, so der Verwaltungschef weiter. Durch die Vectoring-Technologie seien Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde möglich.

Beim Netzausbau sei es jedoch wichtig, nicht nur die Zentren zu versorgen, sondern auch die Außenbereiche und Neubaugebiete in die Planungen mit einzubeziehen. „Verglichen mit Karten von vor einem Jahr, ist die Anzahl weißer Flecken schon sehr stark gesunken“, so der Bürgermeister. Die bessere Versorgung würde die Gemeinde sowohl als Wohn- als auch als Arbeitsort attraktiver machen.

Bei einem Pressegespräch am Mittwoch waren auch zwei Mitarbeiter der Telekom anwesend. Ihnen riet Schmitke, stärker auf die Kundenbetreuung zu setzen. „EWE ist durch die örtliche Nähe hier in der Region allgegenwärtig. Gestern hatten wir mit dem Unternehmen einen ganz ähnlichen Termin“, sagte er. Denn auch die EWE baut derzeit ihr Netz aus (wir berichteten).

„Weitere Maßnahmen haben wir in der Umgebung zunächst nicht geplant“, berichtete Alexander Schmidt, der bei der Telekom für den Breitbandausbau in der Region zuständig ist. „Alles weitere hängt von den Ausschreibungen des Landkreises ab.“ Der jetzige Eigenausbau sei aus rein wirtschaftlichen Interessen erfolgt.

Von der neuen Technik würden die Anschlüsse in der Umgebung der Multifunktionsgehäuse profitieren. - pp

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