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A 1: Autotransporter deutlich zu lang

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Von: Dierk Rohdenburg

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Autotransporter mit Überlänge auf der A 1: Die Polizei zog die Fahrzeuge aus dem Verkehr.
Autotransporter mit Überlänge auf der A 1: Die Polizei zog die Fahrzeuge aus dem Verkehr. © Polizei

Landkreis – Deutlich zu lang waren zwei Autotransporter aus dem Ausland, die am Freitag zwischen 14 und 16.25 Uhr auf der Autobahn 1 im Bereich der Gemeinde Großenkneten aus dem Verkehr gezogen wurden.

Zunächst hielten die Polizisten ein litauisches Fahrzeug an, desen Gesamtlänge um etwa 1,5 Meter überschritten wurde.

Der zweite Transporter hatte eine französische Zulassung und war sogar 2,20 Meter zu lang.

Fahrzeuge mussten umgeladen werden

Die Weiterfahrt wurde in beiden Fällen untersagt und die Um- beziehungsweise Abladung einzelner Fahrzeuge angeordnet. Hierfür mussten zusätzliche Transportfahrzeuge beauftragt werden. Gegen die jeweiligen Fahrer sowie gegen die verantwortlichen Transportunternehmen leitete die Polizei Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, die auch Vermögensabschöpfungsverfahren beinhalten.

Falsche Kennzeichen an Sattelzug

Bereits am Donnerstag hatten Beamte der Autobahnpolizei Ahlhorn gegen 13.10 Uhr einen Sattelzug auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Osnabrück auf dem Betriebsgelände der Rastanlage Wildeshausen kontrolliert.

An dem Sattelzug, der von einem 39-jährigen Kraftfahrer aus Ahaus gelenkt wurde, waren rote Kennzeichen des Landkreises Borken angebracht. Bei einer Überprüfung wurde festgestellt, dass die Kennzeichen infolge einer vorherigen Verlustmeldung zur Einziehung ausgeschrieben waren. Die Beamten stellten die Kennzeichen daraufhin sicher und untersagten die Weiterfahrt.

Gegen den 39-Jährigen wurde ein Strafverfahren aufgrund eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, des Kennzeichenmissbrauchs sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Kontrolle über Fahrzeug verloren

Ein 23-Jähriger aus der Gemeinde Ganderkesee ist am Freitag gegen 14 Uhr mit seinem Auto auf der Havekoster Straße bei Ganderkesee verunglückt. Laut Polizeibericht wer er in Richtung der B 213 unterwegs. „Nach dem Beschleunigungsvorgang verliert der Fahrer aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug, sodass sich dieses mehrfach um die eigene Achse dreht und schließlich im Straßengraben zum Stehen kommt“, schildern die Beamten den Unfall. Andere Verkehrsteilnehmer waren nicht an dem Vorfall beteiligt, ergänzen die Beamten. Der 23-Jährige wurde bei der Kollision leicht verletzt. Sein Auto sei anschließend nicht fahrbereit gewesen und müsse als wirtschaftlicher Totalschaden angesehen werden, so die Polizei.

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