Ahlhorner Feuerwehr feiert Einweihung seiner neuen Unterkunft

Ende gut, alles gut

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Carsten Rönnau, Thomas Meiswinkel und Thorsten Schmidtke (v.r.) berichteten über die Vorgeschichte des Neubaus.

Ahlhorn - „Viele schlaflose Nächte“ habe er gehabt, als es um die Planung des neuen Feuerwehrhauses ging, sagte Ahlhorns Ortsbrandmeister Carsten Rönnau. Vier Jahre lang zogen sich die Beratungen, bevor Standort und Gestaltung des Gebäudes zur allseitigen Zufriedenheit geklärt waren. Dass sich diese Mühe gelohnt hat, davon konnte sich die Öffentlichkeit am Sonntag bei einem Tag der offenen Tür überzeugen.

Tausende Besucher waren der Einladung der Ahlhorner Brandschützer gefolgt und machten sich ein eigenes Bild von deren neuer Unterkunft. Zuvor hatte es bereits eine kleine Einweihungsfeier mit geladenen Gästen aus der Politik und von benachbarten Feuerwehren gegeben.

Der alte Standort an der Visbeker Straße bot zu wenig Platz für die Feuerwehr, insbesondere die Unterbringung der Fahrzeuge bereitete Probleme. „Nach 60 Jahren, in denen wir das Gerätehaus genutzt haben, war die Überlegung zu einem Standortwechsel nicht immer ganz einfach“, sagte Rönnau. „Doch wir müssen mit der Zeit gehen und realistisch denken.“ Der Ortsbrandmeister versteht den Neubau als Ansporn für die Zukunft und hofft, dass sich junge Leute nun wieder vermehrt für den Dienst in der Wehr interessieren.

Neben Rönnau ging auch Großenknetens Bürgermeister Thorsten Schmidtke auf die lange Vorgeschichte des Bauprojektes ein. Den Durchbruch bei den Überlegungen zu einem neuen Standort hätte die Zusammenarbeit mit dem Metropolpark Hansalinie gebracht, die ein Grundstück auf dem ehemaligen Fliegerhorst zur Verfügung stellte und den Bau übernahm. Dadurch, dass die Gemeinde das Gebäude nach zweijähriger Mietzeit zu einem Preis von 2,1 Millionen Euro übernehmen kann, handele es sich letztlich um „eine kostengünstigere Variante“, so Schmidtke. Auch Thomas Meiswinkel vom Metropolpark berichtete über die Vorbereitungszeit für das gemeinsame Großprojekt und wünschte der Feuerwehr für die Zukunft alles Gute.

Nach dem offiziellen Teil ging die Veranstaltung in einen Tag der offenen Tür über. Neben der Ausstellung von Einsatzfahrzeugen, an der sich auch die Flugplatzfeuerwehr aus Diepholz beteiligte, gab es verschiedene Demonstrationen von Einsätzen, bei denen die Brandschützer von der Ahlhorner Johanniter-Unfall-Hilfe unterstützt wurden. Auch der Feuerwehrnachwuchs zeigte, was er kann. Mit dabei waren auch das Autobahnkommissariat und die Polizei-Station Ahlhorn sowie die Johanniter-Jugend.

jb

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