48-Stunden-Rallye startet 

Bereit für die Piste

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Die teilnehmenden Autos sind oft originell und eigens für die Tour gestaltet. 

Großenkneten - Das Großenkneter Rallye-Team „Kneten Goes Baltic“ (KGB) startet auch in diesem Jahr eine 48-Stunden-Tour. Und wie immer ohne Navi und GPS. Auch die Autobahn ist tabu, sodass sich die „Piloten“ unter Umständen auf unwegsame Pisten begeben müssen. Nebenbei gilt es, eine geheime Mission zu erfüllen.

Mit dem Finger auf der Landkarte und einem Roadbook, das die Tagesetappen vorgibt, ist das Organisationsteam unter der Leitung von Lars Küther und Malte Alves mit den letzten Vorbereitungen beschäftigt. Bis zu 1 000 Kilometer sollen gefahren werden. Und das zum Teil mit abenteuerlichen Fahrzeugen.

Die Tour geht auf die Idee von neun Männern zurück, die sich vor einigen Jahren erstmals auf zum Teil unwegsame Pisten entlang der Ostsee wagten. Daher rührt auch der Name des KGB-Teams.

Rund 100 Teilnehmer mit 34 Fahrzeugen sind angemeldet, sodass alle Startplätze vergeben sind. Unter den Teilnehmern befinden sich Teams aus Göttingen und Mainz. Auch wenn einige der Autos 300 PS haben, geht es nicht um Schnelligkeit, sondern darum, Land und Leute kennenzulernen. Auch wenn die Organisatoren erst beim Start bekannt geben, wo es lang geht, spekulieren einige Teilnehmer schon fleißig. „Nachdem schon Dänemark das Ziel war, könnte ich mir gut vorstellen, dass es dieses Mal in die Niederlande gehen wird“, meint Chrissi Rechlin, die nicht zum ersten Mal dabei ist. Anders als sie denkt Fahrer Timo Tscherpel: „Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es eher einen Abstecher nach Polen geben wird.“ 

Los geht es am Freitag, 26. Mai, um 9 Uhr auf dem Wilhelm-Wellmann-Platz in Großenkneten. 

jb

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