Nächtliche Sonderfahrten gen Norden

„Gildebus“ fährt wieder zum Fest

Maik Ehlers, Helmut Fokkena und Busfahrer Joachim Flügger (v.l.) freuen sich über die Fortsetzung des „Gildebus“-Angebots.

Landkreis - (ck) · Versprochen ist versprochen: Schon vor der Premiere des Gildebusses zum vergangenen Gildefest hatte Helmut Fokkena eine Fortsetzung dieser zusätzlichen Linienangebote mit Sonderbussen aus dem Nordkreis zugesichert.

Jetzt steht Wildeshausen erneut Kopf, wenn die Schützengilde mit zehntausenden Besuchern das Ereignis des Jahres in der Kreisstadt feiert. Und gestern stellte Fokkena als Regionalleiter von „Weser-Ems-Bus“ in Oldenburg zusammen mit Maik Ehlers vom Landkreis Oldenburg die neuen „Gildebus“-Zeiten vor, die den Besuchern das Feiern ohne anschließende Autofahrt ermöglichen. Der Landkreis musste die Initiative nicht bezuschussen.

Und das, obwohl dieser Teil des „Event-Verkehrs“ in seinem ersten Jahr keine Gewinne einfuhr. „Wir freuen uns, wenn wir mit plusminus null durch solche Aktionen kommen, denn wir wollen uns mit derartigen Leistungen öffnen und Flagge zeigen“, unterstrich Fokkena. Auch die Sonderbusse zum Oldenburger Stadtfest, zum Kramermarkt oder zum Drachenfest nach Lemwerhätten mit Blick auf die Passagierzahlen klein angefangen. „Inzwischen sind das Selbstläufer.“

Der Gildebus fährt am Pfingstsonntag und am „Pfingstdienstag“, 25. Mai. Eine Linie startet um 20.15 Uhr in Sandkrug und hält in Kirchhatten sowie an den Neerstedter Stationen ebenso wie in Aschenstedt und Busch. Die andere Linie führt ab Oldenburg unter anderem über Wardenburg (19.11 und 21.11 Uhr), Huntlosen (19.20 und 21.20 Uhr), Döhlen, Großenkneten (19.27 und 21.27 Uhr) und Moorbek nach Wildeshausen. Zurück geht es in Richtung Neerstedt, Kirchhatten und Sandkrug um 0.52 und 3.12 Uhr von der Visbeker Straße aus. In Richtung Großenkneten, Wardenburg und Oldenburg startet die Rücktour um 1.52 und 4.12 Uhr. Bis dahin sollten alle Partygänger müde genug sein… 

Auch Maik Ehlers prognostizierte für die Zusatz-Routen aus Oldenburg steigende Fahrgastraten: „Ich bin überzeugt davon, dass dieses Angebot mehr und mehr angenommen wird.“ Den Haltepunkt an der Visbeker Straße bezeichnete er ebenfalls als gut gewählt. Die Fahrer könnten den innerörtlichen Verkehr weitgehend meiden, und die Passagiere hätten zum Festplatz nur etwa fünf Minuten zu Fuß zu absolvieren. Für kommendes Jahr kündigte Fokkena jedoch an, dass die „Gildebusse“ den Wildeshauser Bahnhof ansteuern und damit die Gäste noch näher ans Geschehen führen.

Zudem verwies Ehlers darauf, dass am Sonnabend der „Nachteule“-Bus die Feierfreudigen nach Wildeshausen und zurück bringt.

Angesichts des überschaubaren Preises von 4 Euro pro Nacht und Person sehen die Verantwortlichen kaum noch Argumente dafür, unbedingt mit dem Auto zum Gildefest fahren zu wollen.

Näheres zu den Fahrplänen steht im Internet.

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