Don-Kosaken-Chor in Alexanderkirche

Gewaltige Stimmen in der Kirche

Sie bringen die Alexanderkirche zum „Beben“ – die Don Kosaken unter Leitung von Wanja Hlibka.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (jd) · In den Herzen der Sänger lebt sein Gedanke auch heute noch weiter: Serge Jaroff gründete 1921 den international renommierten Don-Kosaken-Chor. Dass der Chor trotz Jaroffs Tod im Jahr 1985 und mehrerer Umbesetzungen nichts von seinem Können eingebüßt hat, davon können sich die Zuhörer in der Wittekindstadt ein Bild machen. Denn am Freitag, 4. Dezember (20 Uhr), gastiert er in der Alexanderkirche.

Unter der Leitung von Wanja Hlibka bringen die Original Don-Kosaken mehr als nur einen Hauch von Russland ins Gotteshaus. Mal stimmgewaltig und mal leise andächtig und vor allem in einem unnachahmlichen, einzigartigem Spektrum an Klangfarben bietet der Chor liturgische Gesänge und sakrale Werke der russisch-orthodoxen Kirche. Dabei fehlen dann weltberühmte russische Volksweisen eben so wenig wie klassisches Chorwerk großer Meister.

Mehr als 10 000 Auftritte absolvierte der Chor weltweit bis zu Jaroffs Tod. Im Jahr 1967 stieg der heutige Leiter der Kosaken, Wanja Hlibka, ein – als jüngster Solist überhaupt und mit einer einzigartigen Stimmqualität. Bis zum letzten Konzert hat er den Chor entscheidend mitgeprägt. Davon, dass Hlibka nicht nur singt, sondern den Kosaken-Gesang „lebt“, hat er nichts eingebüßt. Er fühlt sich der Tradition des Ensembles besonders verpflichtet und führt das musikalische Erbe seines großen Lehrmeisters in dessen Sinne fort.

Wer den Gesängen der Don-Kosaken lauscht, dem wird schnell klar, dass hier eindeutig der Geist Jaroffs über den Solisten schwebt – Hlibka hat alle wichtigen Impulse von ihm vermittelt bekommen, um den unvergleichlichen Sound des Chores zu erhalten. Garanten dafür sind zweifelsohne die Solisten mit so klangvollen Namen wie Babykine und Kulyeshov, um nur zwei der Akteure zu nennen. Auch wenn das Repertoire fast identisch ist mit dem des Jaroff-Chores, so wirkt es zu keinem Zeitpunkt „eingestaubt“, sondern zieht auch 88 Jahre nach Gründung des Ensembles die Zuhörer immer wieder von der ersten Minute an in seinen Bann.

Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf in der Buchhandlung „bökers am Markt“. Kantor Ralf Grössler rät allen Interessenten, sich die Karten rechtzeitig zu sichern.

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