Zuwendungsbescheid für Maßnahmen am Dorfgemeinschaftshaus liegt vor

Gemeinde bekommt Geld aus dem Leader-Programm

Für zehn Jahre Mitarbeit im Rat der Gemeinde Colnrade dankte Bürgermeisterin Anne Wilkens-Lindemann „unserem Experten für Straßen, Wege und Brücken“, Wilhelm Bruns. Der Holtorfer zieht sich aus der Kommunalpolitik zurück und bekam zum Abschied Blumen und einen Gutschein. ·
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Für zehn Jahre Mitarbeit im Rat der Gemeinde Colnrade dankte Bürgermeisterin Anne Wilkens-Lindemann „unserem Experten für Straßen, Wege und Brücken“, Wilhelm Bruns. Der Holtorfer zieht sich aus der Kommunalpolitik zurück und bekam zum Abschied Blumen und einen Gutschein. ·

Colnrade - Von Jürgen BohlkenDie Neueindeckung des Dorfgemeinschaftshauses (DGH) und die Fenster- und Türen-Sanierung sei abgeschlossen, teilte Bürgermeisterin Anne Wilkens-Lindemann am Mittwochabend zu Beginn der Sitzung des Colnrader Rates in der Gastwirtschaft Schliehe-Diecks mit.

Die Hälfte der Netto-Baukosten wird durch „Leader“-Mittel abgedeckt. Bis zu 35 000 Euro werden erwartet. „Wir sind froh, dass wir den Zuwendungsbescheid gekriegt haben. Danach hieß es, der Topf sei leer. Da haben wir unheimlich viel Glück gehabt“, freute sich die Bürgermeisterin. Alle „Leader“-Maßnahmen am Dorfgemeinschaftshaus seien innerhalb des gesetzten Zeitrahmens abgewickelt worden. Lobend erwähnte Anne Wilkens-Lindemann die Unterstützung aus den örtlichen Vereinen. Viele Helfer hätten beim Ab- und Eindecken des Daches mit angepackt.

Mit deutlich weniger Enthusiasmus berichtete die Bürgermeisterin über zwei landwirtschaftliche Projekte. Sie erwähnte einen Stall mit 1000 Mastplätzen, den der Betrieb Lehnhof an der Grenze zu Rüssen errichtet; die Bauarbeiten währen seit rund vier Wochen und werden voraussichtlich erst 2012 zum Abschluss gebracht. Zwei Schweineställe mit je 1152 Plätzen will indes Wilhelm Straßburg am Hoboldsweg realisieren. Hierzu bedarf es eines großen BImsch-Verfahrens mit Öffentlichkeitsbeteiligung. Mit der Genehmigung rechnet der Bauherr in etwa einem Jahr. Anne Wilkens-Lindemann ging auch auf die zu Ende gehende Ratsperiode ein, die sie als „sehr innovative Zeit“ erlebt habe. Viel sei auf den Weg gebracht worden. Die Bürgermeisterin nannte die Begrüßungsgeschenke für neugeborene Kinder, die Maßnahmen am DGH oder auch die Ein- und Ausstiegsstelle für Kanuten im Rahmen des Programms „Flusslandschaft Hunte“. Der Rat habe „gestaltet“ statt zu verwalten und sich für die ganze Gemeinde Colnrade eingesetzt – nicht nur für einzelne Ortschaften, betonte sie. Auch der zugunsten der einkommenschwachen Mitgliedskommunen geänderte Schlüssel für die Berechnung der zu entrichtenden Samtgemeindeumlage kam zur Sprache.

Die Bürgermeisterin verabschiedete ihren Stellvertreter Wilhelm Bruns aus Holtorf nach zehn Jahren Mitarbeit aus dem Rat und überreichte zum Dank einen Gutschein und Blumen. Zugleich bedauerte sie, dass es nicht wieder gelungen war, einen Interessenten aus Holtorf zur Kandidatur bei der Kommunalwahl zu bewegen. Bruns zieht sich aus privaten und beruflichen Gründen aus der Politik zurück. Er galt im Rat als Experte für Straßen, Wege und Brücken. „Die Gemeinde ist dir zu großem Dank verpflichtet“, unterstrich Anne Wilkens-Lindemann in einer kurzen Laudatio, „aber auf der anderen Seite brauchen dich auch deine Familie und dein Betrieb. Das hast du immer gesagt.“ Im Rückblick auf die Kommunalwahlen vom 11. September bedauerte die Bürgermeisterin die gegenüber 2006 schlechtere Wahlbeteiligung. Der neue Gemeinderat werde sich am 9. November konstituieren.

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