RC „Sport“ will Ideen entwickeln, um den Reiz der Veranstaltung zu erhöhen

Gelingt Neubelebung des traditionellen Reiterballs?

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Für ihre Verdienste um den Reitclub „Sport“ Harpstedt ehrte der Vorsitzende Harald Strasser (2.v.r.) die langjährigen Aktivposten Werner Haske, Ute Klattenhoff und Regina Sanders (von links) mit Präsenten. ·

Harpstedt - Von Angelika KratzOffene Worte fand der Vorsitzende Harald Strasser im Hotel „Zur Wasserburg“ während der Generalversammlung des Reitclubs „Sport“ Harpstedt in seiner rückblickenden Bewertung von Veranstaltungen. Das Zeltlager sei ein „tolles Event“ und der Herbstferienspaß ausgebucht gewesen. Die Beteiligung am Turnier nannte der RC-Chef zufriedenstellend. Der Zuspruch beim Osterfeuer sei indes gering und der Reiterball schlecht besucht gewesen, bedauerte er. Das Weihnachtsreiten 2013 mit vielen Gästen bildete, wie zu hören war, einen versöhnlichen Jahresabschluss.

Der Dank der Führungsriege ging an die vielen tatkräftigen Helfer im Verein, auf die teilweise schon seit Jahrzehnten Verlass sei. „Die Arbeit im Vorstand hat mir viel Spaß gemacht“, sagte Strasser, der durchblicken ließ, dass er auch im kommenden Jahr wieder zur Verfügung steht.

Diesmal stand die Wahl des gesamten erweiterten Vorstandes auf dem Programm. Der Tagesordnungspunkt konnte zügig abgehandelt werden. Die Mitglieder bestätigten die Funktionsträger im Block in ihren Ämtern, außerdem auch die zweite Kassenwartin Sabine Daude und den ersten Schriftführer Peter Srowig aus dem geschäftsführenden Vorstand.

Einen breiten Raum nahmen die Jahres- und Rechenschaftsberichte ein. Ute Klattenhoff und Kerstin Wodtke streben in der Ausbildung an, ein möglichst breites Feld abzudecken. „Wir schöpfen alle unsere Möglichkeiten zwischen Ausritt und Quadrille aus.“ Britta Venzke und Ina Wolters sowie Alina Kolweyh sind für die Voltigierer zuständig. Ein neues Voltigierpferd wurde angeschafft. Dank emsigen Trainings stiegen die „Großen“ in die Leistungsklasse M auf. Für die „Krümel-Voltis“, wie sich die Gruppe der Jüngsten nennt, sind Turniere angedacht.

„Es ist nicht einfach, eine Linie zu behalten“, sagte Werner Haske als „alter Hase“ in der Springreitausbilder. Geändert hätten sich die Ansprüche der Reiter, die aber zu wenig eigene Pferde mitbrächten. „Irgendwie kriegen wir das hin. Noch macht es Spaß“, sagte Haske. Ausbilder Matthias Welker pflichtete bei: Auch seiner Gruppe fehlten private Pferde für Turniere.

Neu durchstarten und neues Leben reinbringen möchte Kerstin Wodtke als Spartenleiterin Reiten in ihrer Gruppe. Rittmeisterin

Osterfeuer

gestrichen

Ute Klattenhoff hat vor, dem Ausritt als Ersatz für frühere Reitjagden ein anderes Image zu verpassen. Ebenso wünscht sie sich, beim Volkstrauertag mehr Teilnehmer aus den Reihen des RC „Sport“ in der Christuskirche zu sehen. Die Jugendwarte Marion Evers und Andrea Kurzke verteilten in der Runde kleine Taschenlampen mit Blick auf das nächste Zeltlager.

Der Festausschuss zeigte sich mit dem Vorschlag, den Reiterball wegen der hohen Kosten und der zu geringen Resonanz abzuschaffen, nicht einverstanden. Nach lebhaftem Gedankenaustausch fand der RC einen vorläufigen Kompromiss. Versucht werden soll nun, neue Ideen zu entwickeln, um die Attraktivität der traditionsreichen Veranstaltung zu erhöhen.

Dem Kassenbericht von Britta Venzke ließ sich entnehmen, dass im vergangenen Jahr einige Buchungen recht heftig ins Kontor schlugen. „Wir müssen daran arbeiten, das Geld zusammenzuhalten“, mahnte die Wächterin über die Vereinsfinanzen. Unter dem Punkt „Verschiedenes“ kamen die Mitglieder überein, das Osterfeuer (mit Lagerfeuercharakter) zu streichen. Die Homepage soll neu gestaltet werden.

Harald Strasser ehrte die langjährigen Aktivposten Ute Klattenhof, Regina Sanders und Werner Haske unter großem Beifall mit Präsenten für ihre Verdienste. „Ihr seid der Verein, eure Arbeit müssen wir hoch anrechnen. Wir brauchen euch zum Wohle des Reitclubs“, so der Vorsitzende.

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