Erregte Diskussion über Gewerbegrundstück

GEG-Geschäftsführer des Saales verwiesen

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (dr) · Zu einem kurzzeitigen Eklat kam es gestern während der Bau- und Umweltausschusssitzung im Stadthaus.

Der Ausschuss beriet über ein geplantes Bauprojekt der Zimmerei Hohn an der Visbeker Straße in Wildeshausen und sah sich noch nicht in der Lage, dem Konzept zuzustimmen, weil wichtige Fragen, wie zum Beispiel der Kanalanschluss noch nicht geklärt sind. Die zögerliche Haltung erboste den scheidenden Geschäftsführer der Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft der Stadt Wildeshausen, Hermann Busch, derart, dass er aufsprang und rief: „Der Architekt ist doch hier. Warum fragen Sie ihn nicht? Was ist das für eine Stadt?“ Aufgrund dieses Wutausbruchs machte Bauausschussvorsitzender Karl Schulze Temming-Hanhoff von seinem Hausrecht Gebrauch und verwies Busch des Hauses.

Da von einem früheren Interessenten verlangt worden war, ein städtebauliches Konzept vorzulegen, lässt die Verwaltung nun prüfen, ob daran möglicherweise ein Vergabeverfahren geknüpft gewesen sein könnte. Die Politiker waren allerdings bei einer Enthaltung der Ansicht, dass das Grundstück so schnell wie möglich verkauft werden soll, wenn alle baurechtlichen Fragen geklärt sind. Deshalb wurde das Interesse des neuen Investors zustimmend zur Kenntnis genommen.

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