Reparaturen abgeschlossen

Nach Gefahrgut-Unfall auf A29: Beide Richtungen wieder frei befahrbar

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Die Einsatzstelle auf der A29 kurz nach dem Unfall.

Ein mit Gefahrgut beladener Lastwagen ist am Dienstag auf der Autobahn 29 bei Wardenburg umgekippt. Inzwischen ist die A29 in beide Richtungen wieder freigegeben. Alle Reparaturen sind abgeschlossen.

  • A29 Oldenburg-Ahlhorner Heide: Laster-Bergung beendet
  • Beide Fahrtrichtungen Oldenburg-Osnabrück frei befahrbar
  • Gefährlichkeitseinschätzung des Gefahrstoffs herabgestuft

Update, 17. Oktober, 19 Uhr: Zwei Tage nach dem Unfall des Gefahrgut-Lastwagens auf der Autobahn 29 bei Großenkneten sind beide Richtungsfahrbahnen wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

Update, 17. Oktober, 7.10 Uhr: Nach Abschluss der Bergungs- und Reinigungsarbeiten durch verschiedene Spezialfirmen auf der A29 wurde der Verkehr auch auf der Richtungsfahrbahn Osnabrück am Mittwoch um 21.55 Uhr wieder freigegeben

An der Einsatzstelle wurde die Geschwindigkeit wegen der beschädigten Mittelschutzplanke auf 60 km/h reduziert, heißt es in einer Meldung der Polizei. Ab Donnerstagvormittag soll die Leitplanke repariert werden, sodass im Lauf des Tages die A29 in beiden Richtungen wieder uneingeschränkt befahrbar ist.

Update, 16. Oktober, 20 Uhr: Weiterhin ist die Autobahn 29 bei Großenkneten in Fahrtrichtung Osnabrück gesperrt. Die Bergung des Gefahrgut-Lastwagen dauert nach Angaben der Autobahnpolizei Ahlhorn auch am Mittwochabend noch an. Nach der Bergung müsse noch die Fahrbahn gereinigt werden. Wann genau die Fahrbahn freigegeben werden könne, sei noch nicht abzusehen.

Update, 16. Oktober 2019, 10 Uhr: Die Autobahn 29 in Richtung Osnabrück wird nach aktueller Einschätzung der Einsatzkräfte und Bergungsteams nicht vor Mittwochabend wieder freigegeben. Die Strecke in Richtung Oldenburg ist seit dem frühen Morgen wieder frei, heißt es in einer Meldung der Polizei.

Lesen Sie auch: Nach dem Gefahrgut-Unfall befürchtete die Gemeinde Großenkneten Evakuierungen.

Gefahrgut-Sattelzug in der Nacht aufgerichtet

Im Verlauf der Bergungsarbeiten nach dem Gefahrgut-Unfall auf der A29 wurde der Sattelzug unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen am Mittwoch gegen 0.30 Uhr aufgerichtet. Die Mitarbeiter des Abschleppunternehmens trugen Atemschutz, heißt es in einer Meldung der Polizei von Mittwochvormittag. 

Im Verlauf der Nacht wurde der umgekippte Gefahrgut-Lastwagen mithilfe eines Krans aufgerichtet.

Anschließend nahm ein Mitarbeiter der Herstellerfirma eine neue Einschätzung des Isocyanate-Stoffes vor. Demzufolge hatte der Sattelzug 80 Fässer des Stoffes geladen, von denen fünf durch den Verkehrsunfall beschädigt wurden. Der bei der Bergung auslaufende Gefahrstoff konnte vollständig aufgefangen werden.

Gefahrstufe der ausgelaufenen Stoffes abgestuft

Als Folge der Einschätzung wurde die Gefahrstufe der Stoffes heruntergestuft. Bei den geladenen Isocyanaten handelt es sich laut Polizei demnach um eine ungefährlichere Untergruppe der Isocyanate

Sicher sei nun: Eine äußere Deklarierung des Sattelzugs war nicht notwendig. Da allerdings nach dem Unfall kein Zugriff auf die Ladepapiere bestand und die Gruppe der Isocyanate unbekannt war, wurden vorsorglich größte Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Nach Bekanntwerden dieser Informationen wurde der Sicherheitsradius um die Unfallstelle aufgehoben.

Sattelzüge auf der A29 verlassen Autobahn

In der Nacht konnten auch die 40 Sattelzüge nach Öffnung der Mittelschutzplanke über die Richtungsfahrbahn Oldenburg aus der Vollsperrung geführt werden. Beamte der Autobahnpolizei fuhren die verbleibenden Fahrzeuge im Sicherheitsbereich von der Autobahn und übergaben sie im Lauf des Vormittags an die Fahrzeugeigentümer.

Personen, die keine Möglichkeit auf Abholung oder Unterbringung hatten, wurden durch die Gemeinde Großenkneten untergebracht, teilte die Polizei weiter mit. Vor Ort waren unter anderem Mitarbeiter des Ordnungsamtes sowie der Bürgermeister der Gemeinde. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr verließen die Unfallstelle nach der neuen Einschätzung, gegen 6.45 Uhr wurde die Vollsperrung in Richtung Oldenburg aufgehoben.

Keine Gefahr mehr nach Unfall auf A29

Am Vormittag wurden Maßnahmen zur Umladung des Gefahrstoffes vor Ort eingeleitet. Von dem geladenen Stoff gehe keine Gefahr mehr aus, schreibt die Polizei. Auch der andauernde Regen in der Nacht habe keine Auswirkung auf den ausgetretenen Stoff. 

Update, 16. Oktober 2019, 7.15 Uhr: Laut Angaben der Autobahnpolizei Ahlhorn soll die Autobahn 29 in Richtung Süden im Verlauf des Vormittags wieder freigegeben werden. Der Gefahrgut-Lkw sei bereits aufgerichtet worden, sagte eine Sprecherin der Polizei gegen 7 Uhr.

Für die Arbeiten an der Unfallstelle müsse noch eine weitere Spezialfirma hinzukommen, der Verkehr nach Oldenburg laufe bereits seit einiger Zeit wieder normal, die Sperrung nach Norden sei aufgehoben worden.

Ermittlungen nach Gefahrgut-Unfall: Polizei sucht VW

Update, 21.15 Uhr: Nach dem schweren Gefahrgut-Unfall auf der A29 zwischen dem Dreieck Ahlhorner Heide und Oldenburg hat die Polizei erste Ermittlungsergebnisse veröffentlicht. Demnach soll ein weiteres Fahrzeug an dem Unfall beteiligt gewesen sein.

Nun sucht die Autobahnpolizei Ahlhorn nach einem schwarzen VW Passat oder Bora mit dem Kennzeichen EL-, der durch einen Fahrfehler den 41 Jahre alten Fahrer des Gefahrgut-Transporters zu einem Ausweichmanöver gezwungen haben soll. Zeugen sollen sich unter der Telefonnummer 04435/9316-0 melden.

Die Polizei sichert die Unfallstelle die ganze Nacht über ab. Auch die Feuerwehr wird ständig vor Ort sein. Ein Abschleppunternehmen ist eingetroffen.

Gefahrenradius auf A29: Autos und Sattelzüge hängen fest

Im Gefahrenradius von 100 Metern um die Unfallstelle befinden sich momentan noch zwei Autos und sechs Sattelzüge, dessen Fahrer noch nicht zu den Fahrzeugen zurückkehren können. 

Zwischen den Anschlussstellen Wardenburg und Großenkneten sind 40 weitere Sattelzüge abgestellt. Die Ableitung soll über die Öffnung der Mittelschutzplanke in Richtung Oldenburg erfolgen.

A29 bei Großenkneten: 34-Jähriger übersieht Stauende

In Folge des Gefahrgut-Unfalls kam es zwischen den Anschlussstellen Ahlhorn und Großenkneten zu einem weiteren schweren Unfall. Dabei ist ein 34 Jahre alter Mann in seinem Kleintransporter eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt worden, berichtet die Polizei am Abend.

Der Gefahrgut-Laster ist auf der A29 auf die Seite gekippt.

Der 34-Jährige aus Nordrhein-Westfalen war in Richtung Oldenburg unterwegs und übersah das Stauende. Um kurz nach 16 Uhr fuhr er ungebremst auf einen noch rollenden Sattelzug eines 49-Jährigen aus Stade auf.

A29: Rettungshubschrauber bringt Verletzten ins Krankenhaus

Der Kleintransporter verkeilte sich aufgrund der Wucht des Aufpralls unter dem Auflieger, sodass der Fahrer eingeklemmt wurde. Er wurde von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren Wardenburg und Ahlhorn aus dem Wrack befreit.

Mit lebensgefährlichen Verletzungen hat ein Rettungshubschrauber den Mann in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird auf rund 30.000 Euro beziffert.

Nach A29-Gefahrtgut-Unfall: Havariekommando unterwegs

Update, 18.15 Uhr: Die Polizei hat weitere Informationen zum Gefahrgut-Unfall auf der Autobahn 29 zwischen Großenkneten und Wardenburg veröffentlicht. Die Sperrung der A29 an der Unfallstelle wird voraussichtlich bis Mittwoch, 16. Oktober, andauern.

Inzwischen haben die Einsatzkräfte Kontakt zur Herstellerfirma des Gefahrguts Isocyanate aufgenommen. Ein Havariekommando der Firma ist mit einem Gefahrgutberater auf dem Weg zur Einsatzstelle, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Autos im Sicherheitsbereich von A29 abgeleitet

Durch die Verkleinerung des Sicherheitsbereichs von 1000 auf 100 Meter um die Gefahrenstelle herum konnten viele Menschen zu ihren Autos zurückkehren. In diesem Bereich befanden sich etwa 20 Autos und rund 25 Lastwagen. Diese Fahrzeuge sind mit Polizei-Begleitung zur Anschlussstelle Wardenburg geführt worden. Für die Laster-Gespanne und Sattelzüge war die Ableitung nicht möglich.

Außerdem gibt es weitere Details zum Unfallgeschehen. Bei dem Durchbruch durch die Mittelschutzplanke touchierte der Gefahrgut-Laster ein Auto auf der Gegenfahrbahn in Fahrtrichtung Ahlhorner Heide. Die beiden Insassen, eine Mutter mit ihrer Tochter, blieben unverletzt. Der Gefahrgut-Lastwagen blockiert die Fahrbahn in Richtung Osnabrück. Ein nachfolgender Autofahrer aus Münster konnte nicht mehr bremsen und kollidierte mit dem Laster. Der Mann blieb unverletzt.

Alle Ortsfeuerwehren zum Unfall auf A29 alarmiert

An der Unfallstelle waren rund 250 Einsatzkräfte beschäftigt, so sind zum Beispiel alle umliegenden Ortsfeuerwehren alarmiert worden. Wann genau mit einer Freigabe der Autobahn A29 zwischen Wardenburg und Großenkneten gerechnet werden kann, bleibt abzuwarten.

Nach A29-Gefahrgut-Unfall: Sicherheitsbereich verkleinert

Update, 17.15 Uhr: Nach dem Gefahrgut-Unfall auf der A29 haben die Einsatzkräfte den Sicherheitsbereich um die Gefahrenstelle von 1000 auf 100 Meter reduziert, teilt die Polizei bei Twitter mit. Das bedeute, dass die Personen, dessen Autos im größeren Gefahrenbereich stehen, bald wieder zu ihren Fahrzeugen zurückkehren können.

A29: Folgeunfall nach Gefahrgut-Unfall in Richtung Oldenburg

Update, 16.40 Uhr: Nach dem Gefahrgut-Unfall auf der A29 zwischen den Auffahrten Wardenburg und Großenkneten hat sich in Fahrtrichtung Oldenburg ein weiterer Unfall ereignet. Die ungesicherte Unfallstelle befindet sich noch vor der Ausfahrt Großenkneten, heißt es von der Verkehrsmanagementzentrale.

Die Fahrbahn in Richtung Oldenburg ist gesperrt worden. Zwischen dem Dreieck Ahlhorner Heide und Großenkneten hat der Stau eine Länge von rund fünf Kilometern. Für Fahrer, die in Richtung Oldenburg unterwegs sind, wird eine weiträumige Umleitung über die Autobahn 1 bis Groß Mackenstedt und dann weiter über die A28 bis nach Oldenburg empfohlen.

Auch Autofahrer, die von Oldenburg in Richtung Osnabrück unterwegs sind, sollen die Unfallstelle über die A28 und A1 weiträumig umfahren.

Nach A29-Unfall: Feuerwehr identifiziert Gefahrgut

Inzwischen ist die Ladung des Gefahrgut-Lasters von der Feuerwehr identifiziert worden. Es handelt sich um Isocyanate, die als giftig und entzündlich eingestuft werden, schreibt die Polizei bei Twitter. Ein Sicherheitsbereich ist eingerichtet worden, niemand Unbeteiligtes befindet sich in diesem Bereich.

A29 Ahlhorner Heide-Oldenburg: Gefahrgut-Unfall

Erstmeldung, 14.54 Uhr: Wardenburg/Großenkneten - Die Autobahn A29 ist nach einem Unfall mit einem Gefahrgut-Lkw am Dienstag am Mittag voll gesperrt worden, der Unfall ereignete sich bereits um 11.35 Uhr. Zahlreiche Einsatzkräfte wurden zum Einsatz gerufen - unter anderem ein Hubschrauber.

Die Autobahn wurde zwischen den Auffahrten Wardenburg und Großenkneten in beiden Richtungen gesperrt. Der Lastwagen kam aus Oldenburg, hat die Mittelleitplanke durchbrochen und kippte in der Gegenrichtung auf die Fahrbahn, teilte die Polizei mit. Dabei wurde der Fahrer des Lastwagens leicht verletzt.

Warnung an Bevölkerung wegen Gefahrstoffen

Aufgrund von austretenden Gefahrstoffen wurde ein Sicherheitsradius um die Unfallstelle eingerichtet, teilte die Polizei gegen 14.45 Uhr mit. Bei dem Gefahrgut handelt es sich um einen giftigen und hochentzündlichen Stoff. Unter anderem wurde auch ein Gefahrgutzug der Feuerwehr zum Einsatz gerufen.

Die Bevölkerung im Umkreis von einem Kilometer wird von der Polizei gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Personen, die mit dem Stoff in Berührung gekommen sind, werden gebeten, die Bekleidung zu wechseln, in ein verschlossenes Behältnis zu verpacken und einen Arzt aufzusuchen.

A29-Umleitungen nach Gefahrgut-Unfall eingerichtet

Die Polizei rät dazu, den betroffenen Bereich zwischen Oldenburg und der A1 nach Osnabrück weiträumig zu umfahren - am besten über die A1 und daraufhin über die A28. Die umliegenden Straßen seien schnell überlastet gewesen, heißt es in einer Meldung der Beamten bei Twitter. Empfohlen werden die Umleitungen U5, U7 und U30.

kom/jdw

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