Leichter Bevölkerungsschwund prophezeit

Geburtenrückgang trifft Landkreis kaum

Landkreis - (ck) · Rückläufige Bevölkerungszahlen prophezeien die Experten des Landesbetriebs für Statistik und Kommunikationstechnologie dem Landkreis Oldenburg für die kommenden Jahre – allerdings nur in Form eines moderaten Schwunds.

So prognostizieren die Statistiker einen nicht mal einprozentigen Rückgang auf 124 826 Einwohner im Jahr 2031. Vor allem der Wanderungsgewinn um etwa 10 000 Zugezogene in diesem Zeitraum sollte das Geburtendefizit von etwa 11 000 Menschen ausgleichen.

Härter scheint es die Stadt Delmenhorst zu treffen, denen die Fachleute des Landesbetriebs einen mehr als zehnprozentigen Bewohner-Rückgang in den kommenden 20 Jahren vorhersagen. Die Stadt Oldenburg könnte hingegen um fünf Prozent anwachsen. Am stärksten legen hingegen die Nachbarkreise zu: Cloppenburg hätte im Jahr 2031 177 624 Menschen und damit fast 13 Prozent mehr Bürger, dem Landkreis Vechta trauen die Verfasser der Hochrechnung sogar einen Anstieg um ein Fünftel auf 161 780 Bewohner zu. Die hohe positive Entwicklung basiere dort insbesondere auf Geburtenüberschüssen, die schon seit längerem zu verzeichnen seien. Doch diese zwei Kreise profitierten zusätzlich auch noch von Wanderungsgewinnen.

Von den 46 niedersächsischen Landkreisen und kreisfreien Städten dürfte sich die Zahl der Einwohner voraussichtlich in acht Kommunen erhöhen.

Des Weiteren könnten die Kreise Emsland (6,7 Prozent), Bentheim (3,7 Prozent), Harburg, Lüneburg (jeweils 2,5 Prozent) und Osterholz (0,2 Prozent) mit Bevölkerungsanstiegen rechnen.

Eine moderate Abnahme der Einwohnerzahlen steht dem Ammerland bevor – um minus 1,4 Prozent.

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