Konfirmanden präsentieren ihre Projekte am 12. Februar in der Kirche

Die ganz persönlichen „Schutzengel“

Anne Hollmann vermittelte den Konfirmanden Sinja, Dana, Jenni, Lara und Gesa (von links) im Rahmen des Projektes „Schutzengel“ verschiedene Maltechniken. ·
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Anne Hollmann vermittelte den Konfirmanden Sinja, Dana, Jenni, Lara und Gesa (von links) im Rahmen des Projektes „Schutzengel“ verschiedene Maltechniken. ·

Ostrittrum - Es dauert ein wenig, bis die fünf Konfirmandinnen sich entscheiden. Die Auswahl an Farben, die im Regal stehen, ist schließlich groß. „Blau“, sagt Lara schließlich. Andere wollen ihre Schutzengel lieber in Lila oder Gelb auf die Leinwand bringen. Fast alle der Mädchen sammeln bei dem Konfirmanden-Projekt unter der Leitung von Anne Hollmann im „Kultur und Kunsthaus“ in Ostrittrum ihre ersten Malerfahrungen.

Während sich andere Konfirmanden aus der Gemeinde Dötlingen für Projekte wie das „Junge Theater“, „Die Perlen des Glaubens“ oder „Ich lasse mich nicht mobben“ entschieden haben, wollen sich Jenni, Dana, Lara, Gesa und Silja im künstlerischen Bereich versuchen. „Ich habe auch schon zu Hause auf Leinwand gemalt“, verrät Gesa. Die anderen betreten in Hollmanns Atelier hingegen Neuland.

Für die Mädchen gab es deshalb am ersten von insgesamt zwei Projekt-Abenden eine Einführung in unterschiedliche Techniken. „Wir haben das Arbeiten mit Pinsel, Schwämmchen und Spachtel ausprobiert“, berichtet Hollmann, die seit der Umstellung des Konfirmanden-Unterrichtskonzeptes mit ihrer „Schutzengel“-Aktion dabei ist. „Im ersten Jahr haben wir die Engel modelliert, im vergangenen Jahr haben wir modelliert und gemalt“, erzählt die Ostrittrumerin, für die die „Schutzengel“ eine besondere Bedeutung haben. Sie sollen die Konfirmandinnen auf ihrem weiteren Weg begleiten.

Erst einmal müssen sie sie aber auf die Leinwand bringen. Einfach so drauf losmalen dürfen die fünf allerdings nicht. „Wir haben beim ersten Termin Skizzen angefertigt und auf Papier geübt“, sagt Hollmann. Beim zweiten Treffen am Montagabend stand dann eine Analyse an. „Ein Bild lebt von Kontrasten“, erklärte die Künstlerin den Mädchen. Einige haben diese Regel bereits beherzigt. Die Engel zeichnen sich vom Hintergrund ab, auf anderen Bildern sind sie kaum zu erkennen. Das soll beim nächsten Versuch, diesmal auf Leinwand, anders werden. Neben die ausgewählte Farbe kommt deshalb ein großer Klecks Weiß in die Schale dazu. Noch schnell Pinsel, Spachtel oder Schwämmchen ausgewählt, dann kann es losgehen.

Das Ergebnis präsentieren die Mädchen am Sonntag, 12. Februar, im 10-Uhr-Gottesdienst in der Dötlinger St.-Firminus-Kirche. Dann werden alle neun Konfirmanden-Projekte vorgestellt. · ts

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