Zurück zu den Impf-Anfängen

Malteser demnächst wieder mit zwei Teams in Alten- und Pflegeeinrichtungen im Einsatz

Malteser-Regionalleiter Frank Flake im Wildeshauser Impfzentrum.
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Malteser-Regionalleiter Frank Flake (l.) bedankt sich anlässlich des Festaktes zur Schließung des Impfzentrums bei seinen Mitarbeitern.

Ganderkesee – Zurück zu den Anfängen: Bevor die Malteser im Wildeshauser Impfzentrum im Februar durchstarten konnten, waren sie mit mobilen Corona-Impfteams in Alten- und Pflegeheimen im Einsatz. Und genau dort werden sie ihre unermüdliche Arbeit nun fortsetzen, nachdem das Impfzentrum am Freitag mit einem Festakt nach 99 283 verabreichten Spritzen geschlossen wurde.

Das Gesundheitsamt hat den Malteser-Hilfsdienst mit der Bildung von zwei mobilen Teams beauftragt, die zunächst wieder in Alten- und Pflegeeinrichtungen zum Einsatz kommen sollen. Stationiert werden sie an der Malteser-Dienstelle in Ganderkesee. Malteser-Regionalleiter Frank Flake rechnet damit, dass die Teams Mitte dieses Monats mit ihrer Arbeit beginnen können. „Die Planungen laufen jetzt an“, erklärt er.

Malteser nehmen jetzt Kontakt zu den Alten- und Pflegeheimen auf

Gegenwärtig nehme die Hilfsorganisation Kontakt mit den Heimen auf. Vielfach müssten die Betreuungspersonen der Bewohner ihre Zustimmung geben, begründet er die Vorlaufzeit. Flake: „Auch der Impfstoff ist noch nicht da.“ Das liege aber nicht, wie zu Beginn dieses Jahres, an mangelnder Verfügbarkeit. Vielmehr werden die Malteser zukünftig von einer Partner-Apotheke aus Ganderkesee beliefert und die entsprechenden Verträge müssten noch unterschrieben werden. Als Impfstoff werde zunächst das Vakzin von Biontech eingesetzt. Später komme sicherlich auch der Wirkstoff von „Johnson & Johnson“ hinzu.

„Wir rechnen damit, dass das Gros unserer Arbeiten Booster-Impfungen zur Auffrischung sein werden“, erläutert der Regionalleiter. Selbstverständlich gebe es aufgrund der Fluktuation in den Einrichtungen aber auch Bedarf an Erst- und Zweitimpfungen.

Flake rechnet damit, dass die Teams auch das Vakzin von „Johnson & Johnson“ verimpfen werden. 

Zwischen 100 und 120 Spritzen pro Tag sei die Vorgabe des Landes für die beiden Impfteams. „Das ist kein Problem. Das schaffen wir“, ist sich Flake sicher. „Schließlich ist die Tätigkeit eine Fortsetzung dessen, was wir schon vor Monaten gemacht haben“, berichtet der Malteser-Regionalleiter. Personelle Engpässe gebe es ebenfalls nicht. „Wir können auf die stationären Teams des Impfzentrums zurückgreifen.“ Jedes setzt sich aus acht bis zehn Personen zusammen, bestehend aus Ärzten, Impfberechtigten und Verwaltungskräften. Je nach Lage und Einrichtungen seien davon jeweils vier bis fünf im Einsatz.

Sonderimpfaktionen sollen folgen

Rund zwei Monate plant Flake für den kreisweiten Einsatz in den Alten- und Pflegeeinrichtungen ein. „Danach werden wir Sonderimpfaktionen in Absprache mit dem Gesundheitsamt organisieren“, sagt er. Denkbar seien Einsätze in besonderen Quartieren mit hohem Migrationsanteil, auf Veranstaltungen oder in großen Firmen. Auch eine Impfaktion auf öffentlichen Plätzen, beispielsweise auf dem Wildeshauser Marktplatz, seien möglich. Bei großen Firmen denkt Flake insbesondere an die großen Geflügelschlachtereien. „Jede einzelne Impfung ist wichtig“, betont er.

Wenige Tage nach ihrem Start werden die Teams übrigens ein besonderes Jubiläum feiern können. Schließlich fehlen bis zur 100.000er-Grenze verabreichter Spritzen gerade einmal 717 Impfungen. Das sollte noch im Oktober zu schaffen sein.

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