Glowienka und Bley besuchen Tischlerei in Ganderkesee

CDU will in Digitalisierung investieren

+
Carsten Wichmann (links) empfing die CDU-Vertreter um Karl-Heinz Bley (rechts), Anne-Marie Glowienka (4. von links) und Björn Thümler (5. von links) in der Tischlerei Sandkuhl.

Ganderkesee - Die zwei CDU-Landtagskandidaten Karl-Heinz Bley und Anne-Marie Glowienka haben sich am Dienstag mit den Themen „Digitalisierung“ und „Fachkräftemangel“ befasst. Dazu trafen sie sich mit dem Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Björn Thümler in der Tischlerei Sandkuhl in Ganderkesee.

Der 46-Jährige soll Minister für Digitalisierung und Finanzpolitik werden, sollte die CDU nach der Landtagswahl am 15. Oktober die Regierung stellen.

Sandkuhl-Geschäftsführer Carsten Wichmann erklärte, dass sein Internetanschluss mit einer Downloadgeschwindigkeit von 21 Kilobit pro Sekunde zurzeit ausreichend schnell sei. Eine Verbesserung strebt er nicht an. Vor dem Firmensitz an der Dehlthuner Straße verläuft eine Glasfaslerleitung, doch auf das Angebot eines Telekommunikationsunternehmens, einen direkten Anschluss zu schaffen, sei er nicht eingegangen, so Wichmann. Nicht wegen der einmaligen Ausgabe, sondern wegen der laufenden Folgekosten.

Glowienka wusste allerdings von Handwerkern zu berichten, die deutlich größere Probleme haben und schon Aufträge abgelehnt hätten, weil ihr Internetanschluss zu langsam sei. Das Land habe bisher zu wenig in schnellere Internetzugänge investiert, kritisierte Thümler. „60 Millionen Euro in den vergangenen Jahren sind nicht einmal ein Tropfen auf dem heißen Stein.“ Die CDU wolle in den kommenden fünf Jahren eine Milliarde Euro ausgeben.

Auch der Mobilfunk müsse dringend ausgebaut werden, forderte Thümler. „Mitten im Gespräch ist das Netz weg. Wir sind im 21. Jahrhundert und reden über autonomes Fahren, aber nicht mal das Telefonieren funktioniert.“

Was die Gewinnung von Auszubildenden angeht, berichtet Wichmann einerseits, dass er sich über die Bewerbungen und deren Qualität nicht beschweren könne. Zum anderen stellte er fest: „Acht- und Neuntklässler interessieren sich kaum für das Thema ,Ausbildung‘.“ Werbung mit Plakaten oder Flyern gehe an den jungen Leuten völlig vorbei.

Bley betonte, es brauche wieder einen Werkunterricht in den Schulen. Thümler schlug ergänzend ein verpflichtendes Praktikum für Schüler vor den Sommerferien vor. 

bor

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Entwarnung nach Terrorangst in Londons Einkaufsviertel

Entwarnung nach Terrorangst in Londons Einkaufsviertel

Diese Stellen vergessen Sie beim Putzen andauernd

Diese Stellen vergessen Sie beim Putzen andauernd

Werbung für Abtreibung: Ein Urteil heizt alte Debatten an

Werbung für Abtreibung: Ein Urteil heizt alte Debatten an

Weg damit! Diese sechs Dinge sorgen in der Wohnung für miese Laune

Weg damit! Diese sechs Dinge sorgen in der Wohnung für miese Laune

Meistgelesene Artikel

Radfahrer gerät in Oldenburg unter Lastwagen

Radfahrer gerät in Oldenburg unter Lastwagen

Endspurt bei der Steuerung von Tierhaltungsanlagen

Endspurt bei der Steuerung von Tierhaltungsanlagen

Erster Weihnachtsbasar der Holbeinschule

Erster Weihnachtsbasar der Holbeinschule

Diakonie Himmelsthür lädt zum Weihnachtsmarkt ein

Diakonie Himmelsthür lädt zum Weihnachtsmarkt ein

Kommentare