Schnäppchenjäger trotzen mit Schirmen den Schauern / Weniger Beschicker

Trödel bei Böen und Regen

Tausende flanierten über den Flohmarkt. Mit einem eigenen Stand mischte die Grüne Prinzengarde der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (kleines Bild) mit.Fotos (2): Siemer

Ganderkesee - Von Martin Siemer· Böiger Wind und Regenschauer boten am Sonnabend nicht gerade ideale Bedingungen für den Flohmarkt in Ganderkesee. Traditionell zum Herbstmarkt bevölkern hunderte Flohmarkthändler die Straßen im Ortskern. Das Herbstwetter hielt diesmal aber doch einige davon ab, ihren Stand aufzubauen. Besonders auf dem neuen Marktplatz blieb viel Fläche frei. Diejenigen, die der Witterung trotzten, hatten sich bestens präpariert. Durchsichtige Planen schützten den Trödel vor Regen. Heißer Kaffee und Kakao wärmten von innen.

„Früher Vogel fängt den Wurm“ – das Sprichwort trifft in Ganderkesee voll zu, denn im Gegensatz zu anderen Flohmärkten der Region werden die Plätze vorher nicht vergeben, was allerdings nicht alle Anbieter guthießen. „Wir waren um halb drei in der Nacht hier. Da gab es in der Rathausstraße schon kein Durchkommen mehr“, stöhnte Jens Horstmann-Knust. Einer der Flohmarktbeschicker hatte seinen Stand bereits am Freitagabend aufgebaut.

Horstmann-Knust bot gemeinsam mit Ehefrau Anja allerlei nicht mehr benötigtes Spielzeug und anderen Hausrat an. „Wir haben das Kinderzimmer von unserem Sohn Marcel aufgeräumt“, sagte er. Die besten Geschäfte habe er um 5 Uhr in der Frühe gemacht.

Bei den Besuchern gehörten Regenschirme zur Grundausstattung. Zwar schlängelten sich wegen des Wetters weniger Schaulustige als in den Vorjahren durch die Straßen. Mehrere tausend dürften sich aber dennoch der Schnäppchenjagd hingegeben haben. Alte Bücher, Schallplatten oder Kleidung wurden nach Besonderheiten durchsucht, das eigene Kaffeeservice mit „Fundstücken“ vom Flohmarkt ergänzt.

Mit einem eigenen Stand war die Grüne Prinzengarde der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine vertreten. Die Gardemädchen und ihr Tanzmajor Stefan Maas verkauften Lose im Rahmen einer Tombola, bei der es wertvolle Preise zu gewinnen gab. „Mit dem Erlös wollen wir uns neue Perücken anschaffen“, verriet Garde-Leiterin Gesa Stienecker-Intemann.

Und weil das Stöbern auf dem Flohmarkt hungrig machen kann, lockten zusätzlich etliche Gaumenfreuden. Mit frischen Kartoffelpuffern von der DLRG Ganderkesee oder Bratwurst, Kaffee und Kuchen dürfte das kulinarische Angebot kaum Wünsche offen gelassen haben.

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