Gemeinde Ganderkesee bedankt sich bei Teilnehmern der Aktion „Saubere Landschaft“

Plattenspieler und WC-Spülkasten

Bürgermeisterin Alice Gerken (Mitte) bedankte sich bei den Müllsammlern. Bernd Schulte (vorne links) vom Orts- und Verkehrsverein Schönemoor und der Jägerschaft sowie Ute Holschen (vorne rechts) vom Orts- und Heimatverein Bürstel-Immer sind Vertreter der größten Gruppen. - Foto: Gemeinde/Gruhn

Ganderkesee - Stereoanlagen, Fernsehgeräte, Schnapsflaschen und sogar Lkw-Reifen: Auch in diesem Frühjahr hatten sich viele Ehrenamtliche in Ganderkesee im Rahmen der Aktion „Saubere Landschaft“ auf die Socken gemacht und jede Menge Unrat und Müll aus dem öffentlichen Raum gesammelt. Diesen Beitrag zum Umweltschutz hat die Gemeinde am Mittwochabend mit der Übergabe der Anerkennungsprämien gewürdigt.

Bürgermeisterin Alice Gerken nutzte die Feierstunde im Kulturhaus Müller dazu, den ehrenamtlichen Aufräumern „Danke“ zu sagen. Besonders gefreut habe sie, dass sich erstmals eine syrische Familie, die in Schönemoor lebt, der Sammelaktion des Orts- und Verkehrsvereins Schönemoor angeschlossen habe, so die Bürgermeisterin. „Das ist gelebte Integration.“

Insgesamt 18 Gruppen mit mehr als 500 Ehrenamtlichen aus der Gemeinde haben sich in diesem Jahr an der Aktion beteiligt, die der Landkreis Oldenburg bereits seit 1974 organisiert. Die größten Gruppen mit je rund 70 Teilnehmern haben in Schönemoor sowie in Immer und Bürstel mitgemacht. Viele berichteten, dass sie erneut vergleichsweise weniger Unrat und Müll vorgefunden hätten. Das sei ein großer Erfolg, hob Gerken hervor.

Zu den kuriosesten Funden zählten etwa ein WC-Spülkasten (Orts- und Heimatverein Bürstel-Immer), ein Mulchrasenmäher samt Auffangkorb (Vogelfreunde 1976 Ganderkesee) und ein Plattenspieler (Fuhrenkamp-Schutzverein). In einigen Fällen konnten beim Unrat auch Adressen gesichert werden, sodass die Angelegenheit für die Verursacher noch ein Nachspiel haben könnte.

Der Landkreis stellt für alle Gruppen einen Geldbetrag als zusätzlichen Anreiz bereit. In diesem Jahr wurden Prämien in Höhe von 1 900 Euro ausgeschüttet. Seit fünf Jahren belohnt auch die Gemeinde ihre Gruppen mit einem Betrag in selber Höhe.

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