Tag der offenen Tür im ehemaligen Lutherstift Falkenburg

Dorfpark zeigt sich in seiner ganzen Vielfalt

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Marita Tzschoppe, Annika Rath, Margrit Haselei, Bianca Grafe und Silva Strahlberger (von links) laden ein.

Falkenburg - Von Karsten Tenbrink. Als Veranstaltungsort konnte sich der Dorfpark Falkenburg – früher bekannt als Lutherstift – schon zweimal präsentieren. Beim Tag der offenen Tür am Sonntag, 6. September, steht nun aber erstmals die Einrichtung selbst und ihr vielfältiges Angebot im Mittelpunkt.

Das Auftaktkonzert des Gartenkultur-Musikfestivals Ende Juli und der Mittelaltermarkt Anfang August hatten bereits viele Gäste auf das im Umbruch befindliche Gelände an der Hauptstraße 30 in Falkenburg (Gemeinde Ganderkesee) gelockt. Am 6. September können sich die Besucher von 11 bis 17 Uhr allerdings ein noch besseres Bild von dem machen, was „Norle“-Geschäftsführerin Margrit Haselei und ihr Team dort auf die Beine stellen.

Neben der Tagespflege-Einrichtung und den Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderungen bietet der Dorfpark nämlich Räume für Tagungen und Seminare an. Zudem soll er auch weiterhin als Veranstaltungsort dienen. Mit Annika Rath gibt es für diesen Bereich eine eigene Ansprechpartnerin. „In der großen Scheune sind zum Beispiel Familienfeiern möglich“, erklärt Rath.

Besonders für Hochzeiten bietet sich das Gelände an, da der Dorfpark schon bald der einzige Ort in der Gemeinde Ganderkesee sein wird, an dem sowohl standesamtlich als auch kirchlich geheiratet werden kann: Eine Außenstelle des Standesamtes wird auf dem Gelände eingerichtet, daneben steht die vom Diakoniekonvent betriebene Kapelle für kirchliche Trauungen zur Verfügung. Heiratswillige Besucher können sich beim Tag der offenen Tür über dieses Angebot informieren.

Auch andere Institutionen nutzen die Gelegenheit, sich an diesem Tag dem Publikum vorzustellen, etwa der Falkenburger Ortsverein, die Freiwillige Feuerwehr, die Rotenburger Werke (Behindertenarbeit) und die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB).

Für Unterhaltung soll außerdem ein vor allem musikalisches Bühnenprogramm sorgen. Auftreten werden das Duo Markus Häger und Thomas Schlegel, die Straßenmusiker der „Barrakudas-Combo“, der Chor „OL inklusive“ sowie eine ebenfalls inklusive Tanzgruppe namens „Tanzbären“. Nicht auf der Open-Air-Bühne, sondern an verschiedenen Orten auf dem Gelände wird Frank Kahlert seine „Hang“ erklingen lassen. Daneben gibt es in der großen Scheune eine „Disco für Jung und Alt“. Für Kunstinteressierte wird in der Remise etwas geboten. Dort präsentieren die „Lopshof-Maler“ und die „Farbenfreunde“ ein paar ihrer Werke und bieten Mitmachaktionen an. Für Speisen und Getränke ist gesorgt und auch den ganz jungen Besuchern dürfte nicht langweilig werden. Unter anderem sind sie eingeladen, das Gelände bei einer Rallye zu erkunden und dabei Preise zu gewinnen.

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