Klimaschutzkonzept: Workshop zur Elektromobilität mit Vertreter aus den kommunalen Verwaltungen

Stromgetrieben durch den Landkreis

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Damit das Thema „Elektromobilität“ nicht nur konzeptionell, sondern auch ganz praktisch vorgeführt werden konnte, reiste das Moderatoren- und Referententeam im Elektroauto an.

Landkreis/Ganderkesee - Die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes im Landkreis Oldenburg nimmt Fahrt auf. Und das ganz ohne Kraftstoffverbrauch: Bei einem Workshop diskutierten Vertreter aus den kommunalen Verwaltungen am Freitag über das Thema „Elektromobilität im Landkreis Oldenburg“. Gastgeber war die Gemeinde Ganderkesee, vertreten durch den Ersten Gemeinderat Rainer Lange.

Das Treffen ist Teil des Vorhabens „Klimaschutzdialog“ der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). „Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums bieten sich Kommunen umfangreiche Möglichkeiten, konkrete Projekte zu gestalten“, erklärte Jessica Suplie vom Umweltministerium. Gerade im ländlichen Raum seien zukunftsfähige Mobilitätskonzepte von großer Bedeutung. Das konnte die Klimaschutzbeauftragte des Landkreises Oldenburg bestätigen: „Elektromobilität ist in unserem Klimaschutzkonzept ein bedeutsames Thema“, so Manuela Schöne. Mit der Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzepts, das 69 Maßnahmen beinhaltet, hätten der Landkreis und seine Gemeinden bereits eine wichtige politische Weichenstellung vorgenommen. Ab September sollen nun die ersten Vorschläge umgesetzt werden.

Ziel des Workshops war es, gemeinsame Grundlagen festzulegen, um daraus konkrete Handlungsschritte abzuleiten. Ein bereits abgestecktes Ziel ist zum Beispiel, realistische Optionen zur Einführung stromgetriebener Fahrzeuge sowie einer Ladeinfrastruktur im Kreisgebiet auszuloten.

Es gehe hier um Angebote, die den Menschen echte Alternativen aufzeigen, unterstrich Suplie. Das Angebot, bei der Umsetzung der Klimaschutzkonzepte mitzuwirken, werde groß geschrieben. Insofern sei der gestrige Workshop der Einstieg in einen Umsetzungsprozess, an dem sich alle Akteure des Landkreises, insbesondere die Vereine und Initiativen sowie die Bürger mit Know-how und Engagement und dem gemeinsamen Willen zur Veränderung einbringen können. „Der Landkreis Oldenburg mit seinen acht Kommunen hat hier großes Potenzial“, erklärte Suplie.

Dr. Minu Hemmati, Projektleiterin des „Klima-schutzdialogs“, führte durch das Programm des Workshops. Als Impuls für die inhaltliche Diskussion gab Elektromobilitätsexperte Julian Affeldt einen Überblick über zur Auswahl stehende Elektrofahrzeuge und Pedelecs. Außerdem erläuterte er Vor- und Nachteile unterschiedlicher Ladesäulenmodelle und gab Hinweise zu Fördermöglichkeiten.

Auf dieser Grundlage wollen die Teilnehmer nun das mögliche weitere Vorgehen planen.

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