Stephan Hartmann wird Nachfolger

Kreisfeuerwehr: Klaus Grubert hört nach 22 Jahren auf

Peter Sparkuhl und Klaus Stolle (von links) sowie Frank Hattendorf (rechts) verabschiedeten Kreisausbildungsleiter Klaus Grubert (2. von rechts). Sein Nachfolger wird Stephan Hartmann (3. von rechts), dem mit Sarah Freese und Torben Graalmann nun auch zwei Stellvertreter zur Seite stehen.

Ganderkesee - Für den Ausbildungsleiter der Kreisfeuerwehr, Klaus Grubert, stand am Montag nach 22 Jahren die letzte Dienstbesprechung in der feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Ganderkesee an. Denn aus privaten und beruflichen Gründen hat er sich dazu entschieden, sein Amt abzugeben.

In einem kurzen Rückblick auf das Jahr 2016 bedankte sich der Kirchseelter bei allen Ausbildern für die gute Zusammenarbeit und die aufgebrachte Zeit, Sein Nachfolger wird Stephan Hartmann, dem mit Sarah Freese und Torben Graalmann nun auch zwei Stellvertreter zur Seite stehen. Bei der Besprechung begrüßte Grubert neben zahlreichen Kreisausbildern auch den ersten stellvertretenden Kreisbrandmeister Frank Hattendorf sowie den zweiten Stellvertreter Klaus Stolle und den Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Peter Sparkuhl, teilte die Kreisfeuerwehr am Dienstag mit.

Im vergangenen Jahr wurden drei Digitalfunklehrgänge, eine Gefahrstoffweiterbildung und zwei „Truppmann1“ Lehrgänge durchgeführt. Wie Ausbilder Stefan Friebe erklärte, haben insgesamt 55 Teilnehmer den letzgenannten Lehrgang bestanden und können auf eine Ernennung zum Feuerwehrmann hinarbeiten.

Mehrere Schulungen geplant

Im kommenden Jahr sind zwei Schulungen für Such- und Rettungstechniken sowie eine zum Thema Sicherheitstrupp geplant. Auf Gruberts Nachfolger kommt eine Herausforderung zu: Die Exxonmobil Werksfeuerwehr in Großenkneten teilte mit, dass sie ihre Ausbildung drastisch zurück fahren wird, da inzwischen alle Mitarbeiter entsprechend geschult sind. Es wird künftig auch nur sechs Auszubildende geben, was bedeutet, dass die Truppmannausbildung dort voraussichtlich nur mit weiteren Kameraden aus dem Landkreis Oldenburg durchgeführt werden kann.

Hattendorf informierte, dass die Medien- und PC-Technik in den Ausbildungsräumen immer noch nicht einwandfrei funktioniert, die Arbeiten aber schnellstmöglich abgeschlossen werden sollen. Auch ein mit Licht ausgestatteter Übungsturm befindet sich nun bei der FTZ. Die Hydrantenanlage auf dem Gelände wurde verbessert, erfuhr Grubert noch während seiner letzten Sitzung.

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