Migranten lernen Deutsch im Umweltzentrum

32 Kinder, fünf Nationen – eine Sprache

Die Veranstalter freuen sich bereits auf die 32 Kinder. - Foto: bor

Hollen - Wegen des laut Organisatoren „enormen Erfolgs“ geht das Sprachlerncamp des Umweltbildungszentrums (Ruz) Hollen in der Gemeinde Ganderkesee in eine zweite Runde. In der kommenden Woche sind 32 Kinder von sechs bis neun Jahren jeden Tag von 9 bis 15.30 Uhr auf dem Gelände des Ruz und lernen im Umgang mit der Natur sowie untereinander quasi nebenbei deutsch. Die Mädchen und Jungen kommen aus Syrien, dem Irak, der Türkei, Albanien, Polen und Rumänien.

„Die Teilnehmer kochen ihr Mittagessen selber, suchen nach Schätzen im Wald, basteln und ernten auf dem Kartoffelacker“, berichtet Claudia Kay vom Ruz. Da die Kinder in den Gruppen nicht nach Nationalitäten sortiert seien, müssten sie sich zwangsläufig auf Deutsch als gemeinsame Sprache verständigen, hoffen die Organisatoren, die die Veranstaltung am Donnerstag vorstellten.

Um den Mädchen und Jungen, die teilweise überhaupt kein Deutsch sprechen, teilweise schon ein wenig, das Lernen einfacher zu machen, ist geplant, Fotos von Alltagsgegenständen wie einer Schere an einer großen Wand anzubringen und die entsprechenden deutschen Begriffe hinzuzufügen.

Der Landkreis Oldenburg, die Gemeinde Ganderkesee und die Lotto-Sport-Stiftung fördern das Projekt mit zusammen 10 700 Euro. 2 300 Euro steuern das Ruz und die Bürgerstiftung in der Kommune zudem bei. - bor

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