Düngstruper Nachwuchs-Löschkräfte bauen sich eigene Geräte und besuchen Feuerwehrtechnische Zentrale in Ganderkesee

Kinder erleben Atemschutzübungsanlage hautnah

Mit ihren selbst gefertigten Atemschutzgeräten besuchten die Kinder die FTZ.

Düngstrup/Ganderkesee - Das war für die Mitglieder der Kinderfeuerwehr Düngstrup so richtig spannend. Die Leiterin Maren Hagelmann hatte für sie eine ganz besondere Aufgabe, die sie mit Bravour meisterten. „Die Nachwuchs-Löschkräfte konnten mit der Hilfe ihrer Betreuer Atemschutzgeräte nachbauen, was für viel Spaß sorgte. Aber natürlich mussten die Geräte auch auf ihrer Praxistauglichkeit geprüft werden. Und dafür ist die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) in Ganderkesee zuständig“, berichtet Tanja Konegen-Peters, stellvertretende Pressesprecherin des Kreisfeuerwehrverbandes Landkreis Oldenburg

So kam es, dass sich 17 Kinder mit ihren sechs Betreuern auf den Weg nach Ganderkesee machten, wo es in die Atemschutzübungsanlage der FTZ ging. Dort wurden die Besucher von Frank Hattendorf begrüßt und durch die Anlage geführt.

Nach der Besichtigung gab es dann noch etwas Besonderes für die Kinder: Der Düngstruper Ortsbrandmeister Kurt Hagelmann ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit seinem Feuerwehrkameraden Hermann Besuden Atemschutzgeräte anzulegen und vor den Kindern eine Leistungsprüfung an den Übungsgeräten sowie in der Atemschutzstrecke abzuleisten. „Die Kinder waren überrascht und staunten, wie anstrengend das Durchlaufen der Übungsanlage mit einem echten Atemschutzgerät ist. Dennoch wollten sie die Übungsanlage mit ihren eigenen Atemschutzgeräten bewältigen“, so Konegen-Peters. So wurde zunächst die selbst gebaute Atemschutztechnik von Hattendorf in Augenschein genommen, bevor sie angelegt werden konnte. Die Geräte „Marke Eigenbau“ machten auf den Fachmann einen sehr guten und robusten Eindruck, sodass unter Aufsicht einige Übungsteile von den Kindern ausprobiert werden durften.

Nach ihrem anstrengenden „Atemschutzeinsatz“ konnten sich die Gäste schließlich mit Getränken stärken und noch einige Fragen stellen. „Die Kinder wissen nun sehr genau, wie schwer das Tragen von Atemschutz für Feuerwehrleute ist“, betonte Konegen-Peters. - jd

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