Glück reicht von Werder Bremen bis hin zu Einhörnern

Ganderkeseer Schüler beteiligen sich an künstlerischem Wettbewerb

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Bei den jüngeren Teilnehmern ging der erste Preis an die „Lukestars“, eine Mädchengruppe aus der 5a der Oberschule Bookholzberg. Mara, Lea, Fiona und Nina dürfen sich auf eine Fahrt zur Eislaufbahn Paradice in Bremen freuen.

Ganderkesee - Von Ove Bornholt. „Was ist Glück?“ Eine schwierige Frage, die sich nun Kinder und Jugendliche in der Gemeinde Ganderkesee gestellt haben. In Gruppen oder einzeln füllten sie 39 Holzkisten mit ihren Antworten.

Die reichten von aufgeschraubten Computern mit Lego-Star-Wars-Figuren über Einhörner bis hin zum perfekt eingerichteten Zimmer. Ein Thema sparten die Teilnehmer allerdings aus, sehr zur Freude des Präventionsrats der Gemeinde, der die Aktion mit organisiert hatte.

Drogen und Alkohol würden in keiner der Kisten eine Rolle spielen, stellte Polizist Lutz Auffarth, zweiter Vorsitzender des Präventionsrates, am Freitagvormittag fest. Er hoffe, dass beides im Leben der jungen Menschen keine Rolle spielen werde. „Wenn ihr Probleme habt, wendet euch an Leute, denen ihr vertraut“, riet er. Dutzende Teilnehmer hörten ihm zu. Sie hatten sich im Ganderkeseer Rathaus versammelt, um dabei zu sein, wenn Bürgermeisterin Alice Gerken die Ausstellung „Großes Glück in kleiner Kiste“ eröffnete und die besten Stücke prämierte. „Wer eure Kisten betrachtet, bekommt gute Laune, weil er sich mit euch freut, weil er selbst darüber nachdenkt, was ihn glücklich macht, und weil er sich als Erwachsener an seine Kinder- und Jugendzeit erinnert“, so die Verwaltungschefin.

„Glück ist... Geburt, Gesundheit und Überraschung“

Für die Teilnehmer spielten Hobbys wie Fußball (Werder Bremen), Schwimmen und Kinofilme eine wichtige Rolle. Hinzu kommen aber auch Thesen wie „Glück ist... Geburt, Gesundheit und Überraschung“.

Ziel des mehrwöchigen Kunstprojekts, das schließlich in den Wettbewerb mündete, war die Auseinandersetzung der Fünft- bis Zehntklässler mit der eigenen Lebenswelt. „Glück liegt für viele in der Natur, in der Freundschaft und in der Familie“, sagte Hille Krenz von der Gemeindejugendpflege mit Blick auf die Exponate. „Die Kisten geben tiefe Einblicke in das Leben der Kinder und Jugendlichen.“

Für die künstlerische Umsetzung hatten die Teilnehmer, die zumeist in Gruppen zusammenarbeiteten, eine leere Holzkiste und eine Liste mit möglichen einsetzbaren Materialien erhalten, die aber alle aus dem Hausbestand kommen sollten. Projektstart war nach den Sommerferien Mitte August, Abgabetermin war der 20. September.

Die Ausstellung ist noch bis zum 29. November im Lichthof des Rathauses, erstes Obergeschoss, zu sehen. Das Projekt wurde in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft „Gesundheit und Erziehung“, den Schulen sowie den Jugendzentren und wie eingangs erwähnt dem Präventionsrat umgesetzt.

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