„The Voice of Germany“

Ganderkeseer Julian Schmidt will Jury begeistern

Julian Schmidtsteht auf der Bühne von „The Voice of Germany“
+
Ob Julian Schmidt in die nächste Runde gekommen ist, durfte der Musiker noch nicht verraten.

Licht, Kamera, Action heißt es im Fernsehstudio, dann muss sich Julian Schmidt allein auf seine Stimme und seine Gitarre verlassen. Der 20-Jährige wird in der Fernsehsendung „The Voice of Germany“ zu sehen sein. Der gebürtige Ganderkeseer versucht so, in dem Musikbusiness Fuß zu fassen. „Es ist eine einmalige, Mega-Chance für mich“, erzählt er auf Nachfrage unserer Zeitung.

Ganderkesee/Berlin – In der Fernsehsendung treten bislang unentdeckte deutsche Talente auf und versuchen mindestens einen von vier Jurymitgliedern von ihrem Können zu überzeugen. Nach einigen weiteren Runden kämpfen fünf Finalisten in einem Zuschauervoting um den Sieg und um ein möglicherweise von Profis produziertes Album.

Die Vorrunden der Sendung sind im Sommer abgedreht worden. „Bereits Ende Juni ist der Aufzeichnungstermin der Sendung in Berlin gewesen“, verrät Schmidt. In der kommenden Woche wird dann die Episode ausgestrahlt, in der er zu sehen sein wird.

Sein musikalischer Weg begann sehr früh. Bereits mit sechs Jahren fing er an, sich für verschiedene Instrumente zu begeistern. „Zuerst spielte ich Schlagzeug. Dann kamen das Singen, die Gitarre und das Klavier hinzu.“ Nun tritt er seit zwei Jahren als Künstler unter anderem auf Hochzeiten auf. Und all das, obwohl er eigentlich aus einer unmusikalischen Familie komme.

Es ist ein tolles Privileg, ich bin sehr dankbar für den Halt meiner Familie. Viele Eltern würden das so nicht mitmachen.

Julian Schmidt

„Meine Eltern und meine Schwester haben nicht viel mit Musik am Hut“, sagt er und berichtet, dass sie anfänglich skeptisch gegenüber seiner Leidenschaft waren. Nun erhalte er jedoch volle Unterstützung. „Es ist ein tolles Privileg, ich bin sehr dankbar für den Halt meiner Familie. Viele Eltern würden das so nicht mitmachen. Musik ist ja eigentlich auch noch immer eine brotlose Kunst.“

Musik ist seine berufliche Zukunft

Schmidt singt am liebsten Popsongs. Das schlägt sich auch in seinen Wünschen über seine berufliche Zukunft wieder, denn im Oktober habe er angefangen in Berlin „Popularmusik“ zu studieren. Später möchte er eventuell einmal als Musik-Lehrer arbeiten, aber genau wisse er das noch nicht. „Noch bin ich jung, noch kann ich mich in etwas ausprobieren. Aber einen Plan B gibt es für mich ehrlicherweise auch nicht.“

Auf die Frage, wie er sich seine Chancen in der Sendung ausrechne, zeigt sich Schmidt bescheiden. „Die Konkurrenz ist groß, es sind viele sehr gute Musiker dabei.“ Das zeige die Qualität der Sendung, so Schmidt weiter. „Allein auf diesem hohen Niveau zu bestehen, ist ein enormer Gewinn.“

Ob er bei „The Voice of Germany“ in die nächste Runde gekommen ist, darf der 20-Jährige nicht verraten. Das wird dann am Donnerstag, 4. November, ab 20.15 Uhr auf Pro Sieben zu sehen sein.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Meistgelesene Artikel

Trickdiebe in der Wildeshauser Innenstadt

Trickdiebe in der Wildeshauser Innenstadt

Trickdiebe in der Wildeshauser Innenstadt
Gnadenhof in Dünsen: Erste Unterstützung, aber auch neue Sorgen

Gnadenhof in Dünsen: Erste Unterstützung, aber auch neue Sorgen

Gnadenhof in Dünsen: Erste Unterstützung, aber auch neue Sorgen
Schrottanhänger mit 24 Tonnen Champagner aus dem Verkehr gezogen

Schrottanhänger mit 24 Tonnen Champagner aus dem Verkehr gezogen

Schrottanhänger mit 24 Tonnen Champagner aus dem Verkehr gezogen
Horror-Unfall auf der A 1 bei Wildeshausen: Ex-Profiboxer muss in Haft

Horror-Unfall auf der A 1 bei Wildeshausen: Ex-Profiboxer muss in Haft

Horror-Unfall auf der A 1 bei Wildeshausen: Ex-Profiboxer muss in Haft

Kommentare