Ganderkesee rüstet sich für Fasching

Weniger Musiker, mehr Fußgruppen

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Die Gesichter hinter dem Ganderkeseer Fasching: Die Umzugsleiter Andreas Vieluf und Ronalt Bachmann sowie Pressesprecher Ralf Hüttemeyer (sitzend, von links) und Holger Lüdeke (Marktleiter und Vizepräsident), Gerrit Bakenhus (DRK), Henning Adler (Vizepräsident) und Michael Pleus (DRK, stehend, von links).

Ganderkesee - Nur noch wenige Tage verbleiben den Teilnehmern, um rechtzeitig zum großen Faschingsumzug in Ganderkesee ihre Festwagen zu schmücken.

Denn am Sonnabend, 6. Februar, um 14 Uhr ist es wieder so weit: Der Zug von mehr als einem Kilometer Länge setzt sich in Bewegung. Die Verantwortlichen Ronalt Bachmann und Andreas Vieluf erwarten etwa 100 Umzugsgruppen und rund 3500 Teilnehmer. Das Duo rechnet mit weniger Festwagen und mehr Fußgruppen als im Vorjahr. Der Eintritt für den Umzug kostet fünf Euro. Danach wird sich das Geschehen auf das 3000 Quadratmeter große Festzelt an der Raiffeisenstraße und auf die Gaststätte Oldenburger Hof konzentrieren. Beide sind am Sonnabend von 12 Uhr bis Mitternacht und am Sonntag von 11 bis 22 Uhr sowie am Montag (Familientag) von 14 bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt zwölf Euro. In diesem Betrag ist der Zugang zum Umzug inbegriffen.

Besonders freuen sich die Organisatoren darüber, dass es fünf neue Gruppen gibt, die unter anderem aus Wardenburg kommen. Allerdings sind nur noch acht Musik- und Spielmannszüge und damit sechs weniger als im Vorjahr dabei. „Das liegt daran, dass wir keine Musikdarbietungen zwischen den Festwagen mehr unterbringen können, da die meisten selbst mit Beschallungen ausgestattet sind“, erklärt Vieluf. Der Wildeshauser Spielmannszug und Fanfarenzug sei schon seit Jahren Dauergast, hinzukomme unter anderem eine Sambagruppe aus dem Landkreis Stade.

Am Umzugstag wird der Ganderkeseer Ortskern von 11.30 bis gegen 19 Uhr komplett für den Autoverkehr gesperrt sein.

Auch für Sicherheit ist mit Einsatzkräften der Polizei und Security gesorgt. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) kümmert sich um den Rettungsdienst. Einsatzleiter Michael Pleus kündigte an, dass 90 Helfer für den Notfall bereitstehen. Vier Notärzte sind vor Ort. Die Einsatzleitung sowie das rettungsdienstliche Zentrum befinden sich bei der Feuerwehr, und eine Unfallhilfsstelle ist eingerichtet. Bachmann unterstreicht, dass das Sicherheitsaufkommen nichts mit den Vorkommnissen von Köln zu tun hat. Er rechnet mit keinerlei Störungen.

„Der Umzug ist nicht politisch wie im Rheinland“, betont der Vizepräsident der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV), Henning Adler. „Das Sicherheitsniveau ist schon immer sehr hoch gewesen“, fügt Bachmann hinzu. Besonderen Wert legen die Organisatoren auf die Einhaltug des Jugendschutzes, was auch seitens der Behörden genauestens kontrolliert wird.

Für die Umwelt werden statt 80 Tonnen im vergangenen Jahr nun rund 100 Stück in Abständen von 50 Metern aufgestellt. Die Organisatoren setzen darauf, dass die Zuschauer keine Glasflaschen oder -behälter während des Umzuges benutzen. „Wir wollen keinen Scherbenhaufen während des Umzuges und danach hinterlassen, schließlich sind das unnötige Gefahrenquellen“, betonen Bachmann und Vieluf.

jb

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