Umbau des Bürgerbüros abgeschlossen

Freundlicher, heller, zugänglicher: Neuer Eingangsbereich im Ganderkeseer Rathaus

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Neuer Tresen: Rainer Willms mit Matthias Meyer und Christian Badberg (v.l.).

Ganderkesee – Modern, heller, freundlicher und vor allem: mehr Diskretion für die Kundschaft. Das verspricht sich die Gemeinde Ganderkesee von dem neu gestalteten Eingangsbereich im Rathaus der Gantergemeinde. Voraussichtlich rund 140 000 Euro wird sich die Kommune den Umbau kosten lassen. Am Montagmorgen ging das neue Konzept – das mehr beihaltet als eine reine Umgestaltung des Empfangbereiches – an den Start. Andere Areale des 1996 gebauten Rathauses waren jedoch nicht saniert oder renoviert worden.

„Es ist der erste Anlaufpunkt für die Bürger“, sagte der Erste Gemeinderat Matthias Meyer. Dieser sei nun freundlicher gestaltet und vermittle mehr Offenheit. Der geschwungene neue Tresen dort sei jetzt zudem barrierefrei. Die zuvor verklinkerten Wände sind nun hell verkleidet, die Decke vollkommen neu gestaltet, die Beleuchtung erfolgt indirekt. Darüber hinaus sind die Beratungsbereiche des ursprünglichen Bürgerbüros von dem Wartebereich getrennt: Dafür gibt es jetzt „gleich um die Ecke“ und nur wenige Schritte entfernt, einen Warteraum, für den zwei Büros umfunktioniert worden sind. Sollte der einmal komplett belegt sein, befinden sich davor im Bereich des Lichthofes weitere Sitzgelegenheiten. Entworfen hat das Ensemble ein Architekturbüro aus Sandkrug.

Mit Wartemarken geht es zum gewünschten Termin.

Wer an dem neuen Tresen sein Anliegen nennt, bekommt eine Wartemarke ausgehändigt. Über einen der Monitore lässt sich dann erkennen, welcher Rathausmitarbeiter wo für ein Gespräch bereitsteht. „Die Wartenden und die Ratsuchenden halten sich nicht mehr in einem Bereich auf“, unterstreicht Gemeinderat Meyer eine aus seiner Sicht zentrale Verbesserung. Für Belange im Zusammenhang mit dem Arbeitslosengeld gebe es zudem eigene, abseits im Eingangsbereich liegende Sitzplätze – für mehr Diskretion.

„Die Umsetzung war gar nicht so einfach“, beschreibt Rainer Loog, Fachdienstleiter Gebäudeservice, den Ablauf der rund vierwöchigen Arbeiten. Da der normale Rathausbetrieb nebenbei weiterlief, hatten die an der Neugestaltung beteiligten Gewerke – teilweise vier bis fünf zeitgleich – arbeiten müssen. Doch nur so sei zu gewährleisten gewesen, dass die Arbeiten nicht zulange dauerten. „Das war schon eine Herausforderung“, so Loog weiter. Zu Beschwerden sei es während der Umbauphase jedoch nicht gekommen. Eine andere, für die „Laufkundschaft“ nicht zu erkennende Verbesserung nennt Christian Badberg, Fachdienstleiter „Interner Service“: Mit den Jahren sei nach und nach auch die technische Ausstattung des Rathauses gewachsen: Ob Fingerabdruckscanner, Passlesegrät oder Lesegeräte für ec-Karten: diese digitale Infrastruktur sei in diesem Zuge zusammen neu verlegt worden.  fra

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