Mobilhalle in Ganderkesee steht nun leer

Flüchtlinge ziehen in Haus „Christina“

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Das Haus „Christina“ in Rethorn wird nun teilweise von Asylbewerbern bewohnt.

Ganderkesee/Rethorn - Insgesamt 17 in der Gemeinde Ganderkesee betreute Flüchtlinge sind am Mittwoch von der Mobilhalle im Stadion in den Wohntrakt des Hauses „Christina“ nach Rethorn umgezogen, teilte die Kommune mit. Es handelt sich bei den neuen Bewohnern ausschließlich um Menschen, die in der Gemeinde bereits bekannt sind. Mittelfristig können in dem Gebäude 25 bis 30 Flüchtlinge wohnen.

Der Seminartrakt des Hauses soll künftig von der regioVHS genutzt werden, unter anderem auch für Deutschkurse. Die Umbauarbeiten hierfür werden voraussichtlich in einigen Wochen abgeschlossen sein, sodass der Seminarbetrieb mit Semesterbeginn im August aufgenommen werden kann.

Die dort lebenden Flüchtlinge werden durch Sozialpädagogen betreut. In der ersten Zeit werden rund um die Uhr Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Seitens der Gemeinde ist beabsichtigt, den Kontakt zwischen den neuen Bewohnern und der einheimischen Nachbarschaft zu fördern. Hierzu laufen derzeit noch Gespräche.

Die Mobilhalle im Stadion steht nunmehr leer. Dort haben seit Herbst insgesamt 153 Menschen vorübergehend ein Dach über dem Kopf gefunden – einige nur für wenige Tage, andere für mehrere Monate. Ein Abbau ist nach derzeitigem Stand noch im Sommer möglich, so sich der bundesweite Trend, dass weniger neue Flüchtlinge nach Deutschland kommen, nicht gravierend ändert, heißt es in der Mitteilung. Anschließend muss das Stadion wieder für den Sportbetrieb hergerichtet werden. Wann das Gelände dafür wieder nutzbar sein wird, ist noch nicht klar. Die Turnhalle am Habbrügger Weg wird über die Sommerferien für mögliche neue Zuweisungen bereitgehalten.

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