Broschüre der Gemeinde Ganderkesee für Flüchtlinge – aber nicht nur

Sport soll neue Bürger enger einbinden

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Raphael Riekers (Geschäftsführer TSV Ganderkesee), Sozialarbeiterin Marieke Purnhagen und Gemeindesprecher Hauke Gruhn (v.l.) präsentieren die neue Infobroschüre.

Ganderkesee - Sport als Verbindung zwischen den Kulturen – darauf setzt nun auch die Gemeinde Ganderkesee. Mit einer mehrsprachigen Infobroschüre sollen sowohl deutsche wie auch ausländische Neubürger einen Überblick über das sportliche Angebot der Vereine erhalten, so die Verwaltung in einer Pressemitteilung.

„Das Heft ist in weiten Teilen mehrsprachig, einzelne Sportarten sind durch Symbole gekennzeichnet“, erläutert Gemeindesprecher Hauke Gruhn. „Dadurch ist die Broschüre auch ideal für in Ganderkesee ankommende oder schon länger hier lebende Flüchtlinge geeignet.“

Bereits im März haben sich Vertreter der Verwaltung und der Sportvereine im Rathaus zu einem ersten Austausch getroffen, bei dem die Teilnehmer die Möglichkeiten einer engeren Kooperation ausgelotet hatten. „Dabei war eine große Bereitschaft zu spüren, Flüchtlinge ins Vereinsleben und den Sportbetrieb zu integrieren“, so Gruhn. In der Folgezeit hätten acht Vereine Sportangebote gemeldet, die besonders für die neu ankommenden Menschen geeignet seien.

Der TV Falkenburg, der Bookholzberger Turnerbund (BTB), der TSV Immer-Bürstel, der TuS Hoyerswege, die Kickers Ganderkesee, der VfL Stenum, die Sportgemeinschaft Bookhorn und der TSV Ganderkesee sind in der neuen Infobroschüre mit jeweils mindestens einem Ansprechpartner vertreten.

Bei anfänglichen Sprachschwierigkeiten hilft Sozialarbeiterin Marieke Purnhagen aus dem Rathaus gerne aus und stellt den Kontakt zwischen Flüchtlingen sowie Vereinen her. „Das ist in der Vergangenheit immer wieder vorgekommen“, berichtet Purnhagen. „Viele wollen gerne Fußball spielen, das ist auf der ganzen Welt beliebt.“

Zusätzlich finden sich in der Broschüre Informationen zum Bürgerbus, zu den drei Jugendzentren, zum Freibad oder zur Ganderkesee-App, die schon mit Grundkenntnissen der deutschen Sprache gut genutzt werden kann.

Um den Kontakt mit der Heimat halten zu können, sind kostenfreie Internetzugänge für Flüchtlinge von besonderer Bedeutung. Daher wird in der Broschüre ausdrücklich auf die in der Gemeinde existierenden Hot-Spots hingewiesen, an denen sich jeder kostenlos ins Internet einloggen kann.

Für Interessierte ist das Heft im Rathaus erhältlich und zusätzlich auf der Gemeindehomepage einsehbar.

www.ganderkesee.de

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