Spendenaktion für Achtjährigen

Schwerkranker Bosse wartet auf eine Transplantation

Ein Junge liegt in einem Krankenhausbett.
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Der achtjährige Bosse aus Ganderkesee leidet an einer Lungenkrankheit und hofft auf ein Spenderorgan.

Bosse aus Ganderkesee benötigt eine Lungentransplantation. Um ihm und seiner Familie zu helfen, haben Freunde eine Spendenaktion gestartet.

Ganderkesee – Der achtjährige Bosse aus Ganderkesee leidet an einer unheilbaren, stark lebensverkürzenden Krankheit namens „Pulmonale Hypertonie“. Um überleben zu können, benötigt er eine Lungentransplantation. Derzeit wartet er auf ein geeignetes Spenderorgan, jeden Tag könnte es so weit sein. Damit Bosse anschließend wieder sicher zu Hause bei seiner Familie leben kann, sind allerdings umfangreiche Umbaumaßnahmen in dem Haus erforderlich.

Auch neue Einrichtungsgegenstände sind notwendig. Damit der Körper des Jungen die neue Lunge nicht abstößt, wird er Mittel bekommen, die sein Immunsystem dauerhaft unterdrücken werden. Pilze, Viren, Bakterien – was für normale Menschen eher unbedenklich ist, ist für den Achtjährigen dann lebensgefährlich. Doch alles das kostet viel Geld. Mehr, als die fünfköpfige Familie alleine derzeit aufbringen kann und mehr als das, was die Krankenkassen übernehmen.

Um der Familien in dieser schweren Phase zu helfen, haben Freunde eine Hilfsaktion für Bosse ins Leben gerufen: Auf dem Internet-Spendenportal „Betterplace.org kann jeder mithelfen, einen ersten Zielbetrag von 5000 Euro zu erreichen. Jeder Beitrag ist willkommen – denn auch kleine Spenden helfen, das wichtige Ziel zu erreichen.

„Neben den Kosten für die verschiedenen baulichen Maßnahmen muss die Familie auch Verdienstausfälle durch Krankenhaus- und Reha-Aufenthalte kompensieren“, schreiben die Freunde der Familie auf der Spendenseite. Finanziell sei dies eine „unglaubliche Herausforderung und zusätzliche Belastung“. Wer alternative Hilfsangebote unterbreiten möchte, kann sich per E-Mail an hilfefuerbosse@gmail.com wenden. Die Adresse wird von den Freunden von Bosses Familie verwaltet, heißt es auf der Spendenseite.

Dort klären sie auch über die Krankheit auf: Bei der pulmonalen Hypertonie sind die Blutgefäße des Atemorgans verengt, wodurch eine chronische Druckerhöhung in der Lungenarterie hervorgerufen wird, heißt es. Herz und Lunge müssten dem „durchgehend auf Höchststufe“ entgegenarbeiten. Dadurch erleiden sie permanente Schäden.

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