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283-Tonnen-Trafo rollt durch Ganderkesee

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Von: Fabian Raddatz

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Ein Schwertransporter mit einem Tansformator.
Der Schwertransporter brauchte für eine Strecke von drei Kilometern anderthalb Stunden. © NonstopNews

Das Manövrieren eines 283-Tonnen-Gefährts durch Ganderkesee in der Nacht zu Mittwoch verlangte den Transportprofis alles ab. Millimeterarbeit war gefragt.

Ganderkesee – Plötzlich ging alles doch ganz schnell. Nachdem das tonnenschwere Gespann in der Nacht zu Dienstag, 15. Februar 2022, aufgrund von Verzögerungen beim Umladen an einem Bahnübergang gestoppt wurde – und wegen des beginnenden morgendlichen Verkehrs nicht mehr fahren durfte – brachte das Team ihren Trafo am Folgetag im Rekordtempo ins Ziel.

Um Punkt 22:00 Uhr in der Nacht zu Mittwoch konnte der Schwertransport eines 283 Tonnen schweren Transformators, der per Fernbedienung gesteuert werden kann, in Bewegung setzen. Er meisterte die knapp drei Kilometer lange Strecke durch Ganderkesee souverän und erreichte nach rund anderthalb Stunden sein Ziel, berichtet das Nachrichtenportal „NonstopNews“.

283-Tonnen-Trafo rollt durch Ganderkesee: „Alles so gelaufen, wie geplant“

Kritische Stellen, wie Kreuzungen mit hohen Bordsteinkanten, habe der Transporter dank gutem Fingerspitzengefühl sowie Auge nahezu problemlos genommen. Im Umspannwerk soll die Maschine nun installiert werden, damit sie ihren Betrieb aufnehmen kann.

Frieder Saam, der Leiter des Schwertransports, zeigte sich zufrieden: „Das ist alles so gelaufen, wie geplant. Eine gute Mannschaftsleistung.“

Schwertransporte durch Niedersachsen: XXL-Kühlwaggons fürs Musuem

Immer wieder rollen Schwertransporter mit riesiger Fracht durch Niedersachsen. Und immer wieder sorgen sie für spektakuläre Bilder. So wie die XXL-Kühlwaggons in Harpstedt, die mit einem Schwertransporter ins Museum kamen. Auch um ein 150 Tonnen schweres „Doppelherz“ für das Umspannwerk in Simmershausen zu transportieren, war Geschick und ein gutes Auge erforderlich.

Spektakulär auch das Windrad, das durch Walle rollte. Hierfür war ein Lastwagen der XXL-Klasse nötig. Ebenso für die Türme, die nachts reisten. Für die letzten großen Flügel der Windtürme an der Bollener Landstraße in Uphusen wurden extra Bäume gefällt, um Platz zu machen. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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