Hunderte Besucher in Feldhake / Engagement des Kindergartens Neerstedt bei der musikalischen Früherziehung gewürdigt

Fünf Chöre begeistern beim Gartenfest

Mit 66 Sängern reiste der Chor aus Delmenhorst an.

Feldhake - (rn) · Der sorgenvolle Blick gen Himmel blieb den Organisatoren vom Gemischten Chor „Eintracht“ Brettorf auch in diesem Jahr nicht erspart.

Pünktlich zu Beginn des musischen Gartenfestes am Sonntag beim „Hasen-Ahlers-Denkmal“ in Feldhake zogen dunkle Wolken auf. Da es aber ohnehin keinen Plan B gab, blieb den Sängern und Zuhörern nur zu hoffen, dass sich Petrus an diesem Tag noch einmal wohlgesonnen zeigte.

Als erste Gruppe stimmte der Posaunenchor Sandkrug die Gäste auf das musikalische Ereignis ein. Dirigent Helmut Förster freute sich, zum zwölften Mal mit seinem Ensemble dabei sein zu dürfen. Im Anschluss trug der Gemischte Chor Brettorf sein Liedgut vor und konnte sich dabei über ein paar hundert Zuhörer freuen. Während die Gäste Kaffee und selbst gebackenen Kuchen genossen, wurden sie weiter musikalisch verwöhnt. Aber nicht nur zuhören war angesagt, sondern auch mitsingen. So animierte die Dirigentin des Brettorfer Chores, Ulrike Munzel, die Anwesenden zum Kanon „Singen macht Spaß“.

Am Piano begleitete der Dötlinger Organist Markus Häger die Brettorfer Sänger. Er verzichtete an diesem Tag auf seine Gage. Den entsprechend eingesparten Betrag rundete der Brettorfer Chor auf 100 Euro auf und spendete ihn an den evangelischen Kindergarten „Unterm Regenbogen“ in Neerstedt. Damit würdigte der Chor das Engagement bei der musikalischen Früherziehung. Für diese Arbeit hatte der Kindergarten in diesem Jahr bereits zum dritten Mal den „Felix“, das Qualitätszeichen des Deutschen Chorverbandes, erhalten. Kindergartenleiterin Marlies Schweers-Weihe freute sich über die Spende und versicherte, sie für die musikalische Früherziehung der Kinder einsetzen.

Weiter im Programm ging es dann mit dem Gemischten Chor Falkenburg unter Leitung von Irina Martchenko. Ebenfalls dabei war das Vokalensemble „Männersache“. Die Herren zauberten den Zuhörern – und besonders den Besucherinnen – ein Lächeln aufs Gesicht, als sie sangen: „Männer muss man einfach lieben“.

Als Höhepunkt des musischen Gartenfestes dürfte wohl der Auftritt des Gesangvereins Teutonia aus Delmenhorst bezeichnet werden. Der mit 66 Sängerinnen und Sängern starke Chor bildete mit seiner imposanten Erscheinung nicht nur eine Augenweide, sondern konnte auch mit einem sehr vollen und hochwertigen Gesang begeistern.

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