Heute Thema der Kreistagssitzung

Fragebogen zur IGS liegt schon bereit

Landkreis - (ck) · Der heiße Draht zwischen dem Landkreis Oldenburg und der Landesschulbehörde kühlte in den vergangenen Wochen kaum ab. Und so liegt heute die fertig abgestimmte Fassung des Fragebogens vor, mit dem die Kreisverwaltung unter den Eltern von Grundschülern aus Harpstedt, Wildeshausen und Dötlingen das Interesse an einer Integrierten Gesamtschule (IGS) in Harpstedt ermitteln könnte. Ob und wann diese schriftliche Erhebung startet, müssen die Mitglieder des Kreistags im Ganderkeseer Rathaus entscheiden. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr.

„Wir sind auf alles vorbereitet und könnten sofort mit der Befragung loslegen, wenn die Politik sich dafür entscheidet“, unterstrich gestern Erster Kreisrat Carsten Harings. „Die im Schulausschuss geäußerten Befürchtungen, dass es in unserem Haus Verzögerungen geben könnte, haben sich also nicht bewahrheitet.“

Am liebsten wäre dem Allgemeinen Vertreter von Landrat Frank Eger, wenn die Stadt Wildeshausen zuvor ein Signal aussendet, ob sie bereit ist, all diejenigen Harpstedter Kinder an ihrer Haupt- oder Realschule aufzunehmen, die kein Interesse an einer IGS haben. Denn „es kann nicht unser Ziel sein, bei den Eltern falsche Erwartungen zu wecken, wenn die Zustimmung zur Übernahme von Harpstedter Schülern nicht vorliegt. Andererseits wäre ein IGS-Antrag an die Landesschulbehörde nicht genehmigungsfähig“, warnt Harings. Und angesichts der Lage von anderen Haupt- und Realschulen im Landkreis führe an Wildeshausen kein Weg vorbei.

Der Erste Kreisrat zeigte sich aber gestern Nachmittag noch zuversichtlich, dass sich Harpstedts Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes und Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi positiv hinsichtlich einer entsprechenden Vereinbarung für Haupt- und Realschüler äußern. „Wir sind natürlich nicht so blauäugig, dass wir innerhalb der nächsten zwei Wochen einen entsprechenden Beschluss des Wildeshauser Stadtrats erwarten“, sagte Harings. „Aber Herr Dr. Shahidi vertritt die Stadt nach außen.“

Der Fragebogen könnte also schon im Fall eines entsprechenden Kreistags-Votums am nächsten Tag an die Eltern verschickt werden. Während der jüngsten Umfrage hatte die Verwaltung zwei Wochen Frist zur Beantwortung gesetzt.

Nach jetzigen Erkenntnissen dürfte die Landesregierung aber nicht von ihrer Vorgabe abweichen, dass der Schulträger mindestens jeweils 130 neu hinzu kommende Schüler für 14 Jahre nachweisen muss.

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