Flugpark-Eigentümer erläuterte Konzept

Frachtverkehr statt „Billigflieger-Domizil“

Ahlhorn - (ck) · Eine längere Start- und Landebahn als auf dem Bremer Airport, eine Million Quadratmeter betonierte oder asphaltierte Außenfläche für selbst schwerste Lasten, entsprechend ausgebaute Straßen und 3 000 Meter Schienennetz – das alles bringt der einstige Fliegerhorst Ahlhorn mit, um als gefragter Logistik- und Gewerbestandort ins Interesse von Investoren zu rücken.

„Und es wäre fahrlässig, dieses Potenzial für unsere Projektentwicklung nicht zu nutzen“, unterstrich Manfred Wendt als Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Bunte gestern vor mehr als 200 Zuhörern, die auf Einladung der „Wachstumsregion Hansalinie“ in die ehemalige Truppenküche auf dem Fliegerhorst-Areal gekommen waren.

Bekanntlich hatte Bunte diesen ehemaligen Luftwaffen-Standort vor rund einem Jahr gekauft. Und mit eben jenem selbst auferlegten Verbot von Fahrlässigkeit verteidigte Wendt die Bemühungen, von der Luftaufsichtsbehörde den Status als Sonderflugplatz genehmigt zu bekommen. „Dies würde uns einen 24-Stunden-Flugbetrieb und eine Abfertigung von Maschinen mit Lastklassen bis zu 15 Tonnen ermöglichen“, erläuterte Wendt. Jeweils auf Einzelanträge könnten dann auch Maschinen mit einem Gesamtgewicht von 100 Tonnen Ahlhorn anfliegen. Eine kategorische Absage erteilte der „Bunte“-Geschäftsführer jedoch dem Passagierverkehr: „Wir werden hier keinerlei Billigfluglinien ein Domizil bieten.“ Und ebenso wolle die eigens gegründete „Flugpark Ahlhorn GmbH“ ihr „Juwel“, wie es Wendt nannte, nicht zum Drehkreuz von Billig-Frachtfliegern machen.

Stattdessen berichtete er von guten Aussichten, sogar eine Flugzeugwerft hier anzusiedeln. Ein Unternehmen biete zudem Reparaturen und Wartungen für Business- und Verkehrsmaschinen an, und auch die Gespräche mit Interessenten anderer Gewerbe- und Industriesparten entwickelten sich vielversprechend. Mehr lesen Sie morgen.

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