Fachgremium entwickelt neue Ideen für Wildeshausen / Erfolgreicher Start

„Forum Stadtmarketing“ nimmt Arbeit auf

Vor der Sitzung stellten sich die Vertreter des neuen „Forums Stadtmarketing“ den Fotografen.
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Vor der Sitzung stellten sich die Vertreter des neuen „Forums Stadtmarketing“ den Fotografen.

Wildeshausen - Von Dierk RohdenburgEinen neuen und vielversprechenden Anlauf, die Stadt Wildeshausen auf mehreren Ebenen zu vermarkten, haben am Dienstagabend 21 Vertreter der verschiedensten Institutionen der Stadt gestartet. Das Gremium firmiert in Zukunft unter dem Namen „Forum Stadtmarketing“.

Initiiert wurde das Treffen von der Stadtmarketingbeauftragten Daniela Baron, die zumindest für die Anfangszeit auch die Leitung des Forums übernehmen wird.

„Wir haben 15 Jahre darauf gewartet. Toll, dass das endlich geklappt hat“, zeigte sich SPD-Fraktionsvorsitzende Evelyn Goosmann begeistert. „Wenn wir ganz konstruktiv sind und uns an die Spielregeln von Frau Baron halten, dann können wir tatsächlich etwas auf die Beine stellen“, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Sasse am Ende der rund dreistündigen Auftaktsitzung.

Doch die Politiker sind nur ein Teil der Gruppe, die sich aus gleichberechtigten Vertretern von Handel, Kirchen, Gastronomie, Presse und Wildeshauser Vereinen zusammensetzt. Die Anwesenden arbeiteten intensiv, zielgerichtet und diskutierten lebhaft. Das wollen sie nun regelmäßig tun, und zwar öffentlich. Nur bei bestimmten Fragestellungen soll es auch einen nichtöffentlichen Teil geben.

Als wichtige Handlungsfelder, die bereits schnell angegangen werden sollen, nannte Baron die Veranstaltungskoordination, eine Überarbeitung des Internetauftritts der Stadt, die Schaffung eines hochwertigen Fotoarchivs, die Inszenierung der Themen „Hunte“ und „historische Stadt“, das Management von Leerständen, die Neuausrichtung des Weihnachtsmarktes möglichst schon ab diesem Jahr sowie die professionelle Konzepterarbeitung für ein Urgeschichtliches Zentrum. „Ich habe Angst, dass uns das sonst jemand wegschnappt“, so Baron, die gerade bei diesem Thema die Möglichkeit sieht, ein Alleinstellungsmerkmal für die Stadt zu erreichen.

Auf das „Forum Stadtmarketing“ kommt viel Arbeit zu. Am Dienstag ging es in einem ersten Schritt darum, den aktuellen Stand zu ermitteln und bisherige Untersuchungen einzuordnen. „Wenn wir dann geeignete Handlungsstrategien entwickeln, dann haben wir schon mehr geschafft als in den zehn Jahren davor“, so Baron.

In einem nächsten Treffen sollen die Fragen geklärt werden, wie sich Wildeshausen in Zukunft positionieren möchte. Wie soll die Einwohnerentwicklung gelenkt werden? Wie stimmt man die Einzelhandelsschwerpunkte aufeinander ab? Wie werden Historie und Tradition zur Geltung gebracht? Will Wildeshausen Zentrum der Wildeshauser Geest sein? Das sind nur einige Themen, die erörtert werden sollen.

Es geht auch darum, das Selbstbewusstsein zu stärken. Das Fundament ist allerdings schon vorhanden, denn Baron hat festgestellt, dass viele Wildeshauser stolz auf ihre Heimatstadt sind, die Gilde, die Naturverbundenheit und die gute Nachbarschaft lieben. „Darauf kann man sich etwas einbilden“, so die Fachfrau. Und man könne darauf aufbauen.

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